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LED Parkhausbeleuchtung in Premium-Qualität

Eine gute LED Parkhausbeleuchtung sorgt für sicheres, gleichmäßiges Licht auf Fahrwegen, Stellplätzen und Treppen, rund um die Uhr. Nutzer fühlen sich sicher, Fahrer erkennen Fußgänger und Hindernisse rechtzeitig, und mit Bewegungsmeldern sinkt der Stromverbrauch gegenüber Dauerlicht in der Regel deutlich.

  • Normgerechte Beleuchtungsstärke: für Fahrwege, Stellplätze, Rampen und Einfahrten
  • Keine dunklen Ecken: gleichmäßiges Licht gegen Angsträume
  • Robust gegen Feuchtigkeit und Kälte: hohe Schutzart für offene Decks und Tiefgaragen
  • Sparsam im 24-Stunden-Betrieb: Bewegungsmelder und Grundlicht statt Dauerlicht

Ausgezeichnet bewertet bei Google

LED Parkhausbeleuchtung: gleichmäßig ausgeleuchtete Parkflächen bei Nacht

Welche Leuchten eignen sich für Parkhaus und Tiefgarage?

Unsere LED Parkhausbeleuchtung ist auf maximale Betriebssicherheit, hohe Ausfallsicherheit und wartungsarmen Dauerbetrieb ausgelegt. Die Grundlage dafür sind Premium-Markenkomponenten von Marktführern wie Philips®, Lumileds® und Mean Well®. Für Ihr Parkhaus heißt das: zuverlässiges Licht rund um die Uhr und kaum Wartung über den Stellplätzen.

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Ratgeber Parkhausbeleuchtung

Was macht eine gute Parkhausbeleuchtung aus?

Im Parkhaus wechseln Autofahrer in Sekunden vom hellen Tag in eine Betonebene, suchen eine Lücke zwischen Säulen und laufen danach zu Fuß zum Treppenhaus. Eine gute Parkhausbeleuchtung muss beides leisten: sichere Orientierung für den Fahrer und ein sicheres Gefühl für den Fußgänger, und das oft rund um die Uhr. Anders als in der übrigen LED Industriebeleuchtung hängen die Leuchten hier meist tief, sind Abgasen, Feuchte und Streusalz ausgesetzt und brennen deutlich mehr Stunden im Jahr.

Eine gute Parkhausbeleuchtung erkennt man daran, dass Fahrer nicht abbremsen, weil sie etwas nicht sehen, und Fußgänger nicht schneller gehen, weil ihnen eine Ecke unheimlich ist.

Die folgenden Antworten helfen Betreibern von Parkhäusern, Tiefgaragen und Parkdecks bei den wichtigsten Entscheidungen, von Lux und Einfahrt über niedrige Decken und Sensorsteuerung bis zu Kosten und Umrüstung.

Wie viel Lux braucht ein Parkhaus?

Die Beleuchtungsstärke wird in Lux gemessen und gibt an, wie viel Licht auf dem Boden ankommt. Für Parkhäuser und Tiefgaragen nennt die DIN EN 12464-1 Richtwerte je Bereich. Gemeint ist dabei die mittlere Beleuchtungsstärke Em, also der Durchschnitt über die Fläche, der auch nach Jahren der Alterung und Verschmutzung nicht unterschritten werden soll.

BereichBeleuchtungsstärkeGleichmäßigkeit U0Hinweis
Fahrgassen75 lx0,4Boden und Markierungen klar erkennbar
Stellplätze75 lx0,4Auch zwischen den Fahrzeugen kein Dunkel
Ein- und Ausfahrt am Tag300 lx0,4Übergang vom Tageslicht abfedern
Ein- und Ausfahrt bei Nacht75 lx0,4Nicht heller als die Ebene dahinter
Kassenautomat und Kasse300 lx0,6Display, Münzschlitz und Gesicht gut sichtbar

Richtwerte nach DIN EN 12464-1 für Parkhäuser innen. Betreiber setzen in Bereichen mit viel Fußgängerverkehr oft bewusst mehr Licht an.

Die Zahl 75 lx klingt niedrig. In der Praxis entscheidet aber die Gleichmäßigkeit U0, also das Verhältnis der dunkelsten Stelle zum Mittelwert: Eine Ebene mit gleichmäßigen 75 lx wirkt heller und sicherer als eine mit 150 lx unter den Leuchten und dunklen Löchern hinter jeder Säule.

Für Fahrgassen und Stellplätze reichen in der Regel 75 lx, solange das Licht ohne dunkle Inseln über die ganze Ebene verteilt ist.

Warum muss die Einfahrt am Tag heller sein als die Parkebene?

An einem sonnigen Mittag fällt draußen ein Vielfaches des Lichts auf die Straße als drinnen auf die Rampe. Das Auge braucht einige Sekunden, um sich an das Halbdunkel zu gewöhnen. Fährt ein Fahrer in dieser Zeit die Rampe hinab, sieht er die Schranke, den Fußgänger am Ticketautomaten oder das ausparkende Auto oft zu spät.

Abhilfe schafft eine Einfahrtszone, die am Tag deutlich heller ist und das Lichtniveau stufenweise absenkt. Entscheidend für den Seheindruck ist dabei weniger die Beleuchtungsstärke als die Leuchtdichte, also wie hell Wände, Decke und Boden tatsächlich wirken. Nachts kehrt sich das Verhältnis um: Dann darf die Einfahrt nicht greller sein als die Ebene, sonst blendet sie beim Hinausfahren.

  • Zone 1Einfahrt und SchrankeAm Tag die hellste Stelle, damit das Auge den Wechsel vom Sonnenlicht nicht schlagartig erlebt.
  • Zone 2Rampe und ÜbergangLichtniveau stufenweise senken, Kurven und Bordsteine besonders gut ausleuchten.
  • Zone 3ParkebeneGleichmäßiges Grundniveau, auf das sich das Auge inzwischen eingestellt hat.

Die Einfahrt ist am Tag die Stelle mit dem höchsten Lichtbedarf, nachts dagegen die Stelle, an der zu viel Licht am meisten stört.

Welche Leuchten passen in eine Tiefgarage mit niedriger Decke?

Die meisten Tiefgaragen haben eine lichte Höhe von etwa 2,2 bis 3 m, unter Unterzügen und Lüftungskanälen oft noch weniger. Hier ist eine kräftige Hallenleuchte selten die richtige Wahl: Sie hängt zu nah am Boden, bildet helle Flecken und blendet den Fahrer, der unter ihr durchfährt. Für die Tiefgaragenbeleuchtung bewähren sich deshalb flache Leuchten mit breiter, ruhiger Lichtverteilung. Vor der Auswahl lohnt ein Gang mit dem Zollstock: Wo verlaufen Unterzüge, wo hängen Rohre, und wie hoch ist der höchste Transporter, der hier regelmäßig parkt?

Lichte HöheTypische SituationBewährte Lösung
2,2 bis 3 mTiefgarage unter Wohn- oder GeschäftshausLineare Leuchten in Reihen längs der Fahrgasse
3 bis 4 mParkhausebene mit UnterzügenLineare Leuchten oder kompakte Leuchten wie HBB2-60
ab etwa 4 mHohe Erdgeschossebene, Parkhalle, BusdepotKompakte Hallenstrahler wie GE-80 oder SQ-100

Orientierungswerte; Unterzüge, Lüftungskanäle und Sprinklerleitungen verschieben die passende Lösung oft.

LED Linear Lights lassen sich zu langen Lichtbändern verbinden, die der Fahrgasse folgen und so ganz nebenbei den Weg weisen. Ein breiter Abstrahlwinkel bringt das Licht trotz geringer Höhe bis zwischen die geparkten Autos. Hell gestrichene Decken und Säulen helfen dabei spürbar, weil ihr hoher Reflexionsgrad Licht in die Ecken zurückwirft.

Je niedriger die Decke, desto mehr kommt es auf breite Lichtverteilung und viele Lichtpunkte an, nicht auf Leistung je Leuchte.

Sollten die Leuchten über der Fahrgasse oder über den Stellplätzen hängen?

Die häufigste Anordnung sind Lichtbänder längs über der Fahrgasse, etwas zu den Stellplätzen hin versetzt. So fällt Licht auf den Boden der Fahrgasse und schräg in die Stellplätze, und der Fahrer sieht die Leuchten nicht frontal. Hängen die Leuchten dagegen quer zur Fahrtrichtung, rollt er alle paar Meter unter einem hellen Streifen hindurch, was auf Dauer anstrengt.

  • SchattenLeuchten nur über der FahrgassenmitteZwischen hohen SUVs und Transportern bleibt der Stellplatz dunkel, gerade dort, wo Menschen aussteigen.
  • SäulenLichtpunkte ohne Blick auf das RasterHinter jeder Säule entsteht ein Schattenkeil, in dem Kinder und Hindernisse verschwinden.
  • BlendungLeuchten quer zur FahrtrichtungDer Fahrer schaut ständig in helle Leuchtflächen und erkennt Fußgänger schlechter.

Wie stark eine Leuchte aus Sicht des Fahrers blendet, hängt davon ab, wie tief ihre Leuchtfläche abgeschirmt ist, und davon, ob sich die Leuchte im glatten, oft nassen Boden spiegelt. Fachleute unterscheiden hier zwischen Direktblendung und Reflexblendung, und im Parkhaus ist die zweite oft das größere Problem. Wer eine erste Anordnung selbst ausprobieren möchte, kann mit dem Online-Lichtplaner am Desktop eine Ebene grob durchspielen.

Lichtbänder längs der Fahrgasse und ein Blick auf das Säulenraster verhindern die meisten Schattenzonen schon in der Planung.

Wie fühlen sich Fußgänger im Parkhaus sicher?

Für den Fahrer zählt der Boden, für den Fußgänger zählen Gesichter. Wer abends mit Einkaufstüten zum Auto geht, möchte erkennen, wer ihm im Gang entgegenkommt. Dafür braucht es neben dem Licht auf dem Boden auch Licht auf senkrechten Flächen, also auf Wänden, Säulen und Personen. Helle Wände und Säulen sind deshalb kein Schönheitsdetail, sondern Teil der Parkhausbeleuchtung.

Besonders wichtig sind die Wege zwischen Stellplatz, Kassenautomat, Aufzug und Treppenhaus. Diese Strecken sollten durchgehend und eher heller als die Parkfläche beleuchtet sein, ebenso Frauen- und Familienparkplätze, die meist in Aufzugsnähe liegen. Ein guter Farbwiedergabeindex CRI hilft, Autofarben und Kleidung richtig zu erkennen, was bei der Suche nach dem eigenen Wagen und für Zeugenaussagen nach einem Schaden zählt.

Hängen Videokameras im Parkhaus, braucht es flimmerfreies Licht, damit Aufnahmen keine Streifen zeigen. Bewährt hat sich neutralweißes Licht mit 4.000 Kelvin; die Lichtfarbe wirkt sachlich und hell, ohne kalt zu sein.

Sicherheit im Parkhaus entsteht durch helle senkrechte Flächen und lückenlos beleuchtete Fußwege, nicht durch einzelne sehr helle Punkte.

Was muss eine Leuchte im Parkhaus aushalten?

Im Winter tragen Autos Schneematsch und Streusalz in die Ebenen, im Sommer steht die Wärme unter der Decke. Dazu kommen Abgase, Staub und die jährliche Reinigung, bei der Betreiber Böden und manchmal auch Decken mit Wasser abspritzen lassen. Eine Leuchte, die im trockenen Lager jahrelang hält, kann hier nach wenigen Wintern Feuchte im Gehäuse haben.

MerkmalWorauf Sie achten solltenWarum es im Parkhaus zählt
SchutzartIP65 oder höherFeuchte, Salznebel und Reinigungswasser bleiben draußen
StoßfestigkeitIK-Angabe im DatenblattHohe Transporter, Dachboxen und Vandalismus
TreiberMarkenhersteller, im Datenblatt genanntBei langen Brennzeiten die häufigste Ausfallursache
GehäuseKorrosionsgeschützt, geschlossene BauformKein Rost an Befestigung und Abdeckung
LebensdauerAngabe mit L-Wert, etwa L80Nur so sind Werte bei Dauerbetrieb vergleichbar

Angaben immer im Datenblatt prüfen, nicht nur im Werbetext.

Die IP Schutzart zeigt, wie dicht eine Leuchte gegen Staub und Wasser ist; die IK Schutzart beschreibt, wie viel ein Stoß verträgt. Unsere Hallenstrahler der GE-, GX- und SQ-Reihe sind in IP65 ausgeführt. Weil viele Leuchten im Parkhaus fast ohne Pause laufen, zählt außerdem der LED Treiber: Er versorgt die LEDs mit Strom und entscheidet bei Dauerbetrieb oft über die tatsächliche Lebensdauer.

In einer Tiefgarage zahlt sich eine dichte, korrosionsfeste Leuchte mit Markentreiber spätestens nach dem dritten Winter aus.

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Wie lässt sich das Licht im Parkhaus bedarfsgerecht steuern?

In vielen Tiefgaragen unter Wohnanlagen ist nachts über Stunden kein Auto unterwegs, und trotzdem brennt das Licht durch. Mit Bewegungssensoren lässt sich das ändern, ohne dass jemand im Dunkeln steht: Die Leuchten laufen auf einem gedimmten Grundlicht und fahren auf volle Leistung, sobald ein Auto oder ein Fußgänger in den Bereich kommt.

  • GrundlichtDauerhaft gedimmt, bei Bewegung hellDie Ebene ist nie ganz dunkel, das Sicherheitsgefühl bleibt erhalten.
  • Mitlaufendes LichtSensoren je Fahrgasse oder AbschnittDas Licht geht vor dem Fahrzeug an und folgt ihm bis zum Stellplatz.
  • TageslichtHelligkeitssensor an offenen SeitenLeuchten an Außenwänden und Lichtschächten regeln am Tag herunter.

Voraussetzung ist, dass sich die Leuchten dimmen lassen. In größeren Parkhäusern bindet man sie über DALI ein, einen digitalen Standard, über den sich Leuchtengruppen einzeln ansprechen und Störungen melden lassen. Ein durchdachtes Lichtmanagement verbindet Sensoren, Zeitprogramme für Öffnungszeiten und Grundlicht. LED ist dafür ideal, weil sie ohne Aufwärmzeit sofort volles Licht gibt; bei vielen Leuchten auf einem Kreis sollte der Elektriker aber den Einschaltstrom bei der Wahl der Sicherungsautomaten berücksichtigen.

Gedimmtes Grundlicht mit Bewegungssensoren senkt den Verbrauch in wenig genutzten Tiefgaragen meist stärker als jede andere Maßnahme.

Welche Vorschriften gelten für Licht im Parkhaus?

Neben der DIN EN 12464-1 für die Allgemeinbeleuchtung gelten die Garagenverordnungen der Länder. Sie verlangen für geschlossene Großgaragen in der Regel eine elektrische Beleuchtung und eine Sicherheitsbeleuchtung, die bei Stromausfall Fluchtwege, Ausgänge und Treppenräume erkennbar hält. Was im Einzelfall gilt, hängt von Größe, Bauart und Bundesland ab und steht meist in der Baugenehmigung.

Die Sicherheitsbeleuchtung ist ein eigenes System mit Akku oder Zentralbatterie und wird von einer Fachfirma geplant und geprüft. Die normale Parkhausbeleuchtung ersetzt sie nicht, sollte aber so zuverlässig sein, dass ein einzelner Defekt keine dunkle Ebene hinterlässt. Wie gut eine Anlage gegen Ausfälle geschützt ist, hängt von Bauteilen und Verdrahtung ab; die Ausfallsicherheit lässt sich durch mehrere Stromkreise je Ebene deutlich erhöhen.

Allgemeinbeleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung werden getrennt geplant; Vorgaben aus Baugenehmigung und Garagenverordnung haben Vorrang.

Wie beleuchtet man ein offenes Parkdeck?

Auf dem obersten, offenen Parkdeck gibt es keine Decke, an der Leuchten hängen könnten. Hier wird das Deck eher wie ein Parkplatz beleuchtet, mit Masten am Rand oder auf den Treppenhauskernen. Wind, Regen und Frost setzen den Leuchten stärker zu als in den Ebenen darunter, und die Anlage steht oft mitten in der Stadt neben Wohnungen oder Büros.

Damit das Licht auf dem Deck bleibt, werden die Leuchten flach geneigt und so ausgerichtet, dass sie auf die Fläche strahlen und kaum über die Brüstung. So bleibt die Lichtimmission an den Nachbarfenstern gering. Für die Leuchten selbst kommen meist LED Straßenlaternen auf passenden Masten infrage. Masthöhe, Abstand und Zufahrten plant man wie bei einer LED Parkplatzbeleuchtung, allerdings mit Blick auf Statik und Abdichtung der Decke.

Soll das Parkhaus auch von außen als Gebäude wahrgenommen werden, etwa an Einkaufszentrum oder Bahnhof, kann eine zurückhaltende Anstrahlung Treppentürme und Einfahrt betonen.

Ein offenes Parkdeck plant man wie einen Parkplatz auf dem Dach: Licht nach unten auf die Fläche, nicht über die Brüstung in die Nachbarschaft.

Was kostet die Beleuchtung eines Parkhauses im Betrieb?

Kaum eine Anwendung hat so lange Brennzeiten wie ein Parkhaus. Tiefgaragen unter Wohnanlagen und öffentliche Parkhäuser laufen oft 24 Stunden an 365 Tagen, also 8.760 Stunden im Jahr. Deshalb fällt bei der Parkhausbeleuchtung jedes eingesparte Watt stärker ins Gewicht als in fast jeder anderen Halle. Dazu kommt, dass ein Leuchtentausch über belegten Stellplätzen meist Absperrungen und Hinweise an die Nutzer erfordert.

VarianteLeistung gesamtVerbrauch pro JahrStromkosten pro Jahr
60 Leuchtstoffleuchten mit je etwa 140 W8,4 kW73.584 kWhrund 22.075 €
60 LED Leuchten mit je etwa 40 W, ohne Sensor2,4 kW21.024 kWhrund 6.307 €
wie oben, mit Grundlicht und Sensor, im Mittel 40 Prozent Leistung2,4 kW, im Mittel 0,96 kW8.410 kWhrund 2.523 €

Beispielrechnung mit 8.760 Stunden und 0,30 € je kWh; der tatsächliche Wert hängt von Leuchten, Nutzung und Sensoreinstellung ab.

Das Beispiel zeigt, warum beim LED Stromverbrauch im Parkhaus die Steuerung fast so viel ausmacht wie der Leuchtentausch selbst. Über die gesamte Nutzungsdauer sind die Lebenszykluskosten aussagekräftiger als der Kaufpreis, denn Wartung, Hubarbeitsbühne und Sperrung von Stellplätzen kosten ebenfalls Geld. Mit dem Amortisationsrechner lässt sich für die eigene Anlage grob abschätzen, wann sich der Umbau rechnet.

Bei Dauerbetrieb rechnet sich eine LED Parkhausbeleuchtung meist besonders schnell, und mit Sensoren noch einmal deutlich schneller.

Wie rüstet man eine bestehende Tiefgarage auf LED um?

Viele Parkhäuser sind noch mit Leuchtstoffröhren in Feuchtraumwannen ausgestattet, ältere Parkhallen auch mit HQL- oder Natriumdampflampen. Leuchtstoffröhren der gängigen Bauformen dürfen seit 2023 in der Regel nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden; Ersatz wird damit knapp. Spätestens dann stellt sich die Frage: nur die Röhre tauschen oder die ganze Leuchte?

KriteriumLED Röhre in alter WanneNeue LED Leuchte
Gehäuse und DichtungBleiben alt, oft vergilbt und sprödeNeu, Schutzart passend zur Umgebung
LichtverteilungDurch die alte Wanne vorgegebenFür Fahrgasse und Stellplatz ausgelegt
Dimmung und SensorMeist nicht möglichDimmbar, sensortauglich
AufwandGering, aber Umverdrahtung prüfenHöher, dafür ein Wartungszyklus für viele Jahre

Bei feuchten oder vergilbten Wannen ist der Tausch der ganzen Leuchte meist die wirtschaftlichere Lösung.

Den Unterschied zwischen LED Lampe und LED Leuchte spürt man im Parkhaus besonders, weil Dichtung und Gehäuse hier über die Haltbarkeit entscheiden. Vergleichbar wird die LED Lebensdauer über den L-Wert, bei Dauerbetrieb also über die Frage, wie viele Jahre 50.000 Stunden tatsächlich sind. Kommunale Parkhäuser können den Umbau teils über Förderprogramme für LED Beleuchtung im Klimaschutz mitfinanzieren, wenn der Antrag vor dem Auftrag gestellt wird.

Wer die Parkhausbeleuchtung umrüstet, tauscht am besten Leuchte und Steuerung gemeinsam, statt nur die Röhren zu wechseln.

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    Mit einer Lichtberechnung sehen Sie schon vor dem Kauf, wie hell und gleichmäßig Fahrwege, Stellplätze und Treppen beleuchtet werden. Unsere Lichtplanung ist kostenfrei, unverbindlich und liegt in der Regel nach 3 bis 7 Werktagen vor.

    1Parkhaus beschreiben

    Sie nennen uns Ebenen, Grundriss, Deckenhöhen, Einfahrten und die vorhandene Beleuchtung, gern mit Plänen oder Fotos.

    2Lichtberechnung erstellen

    Unsere Lichttechniker planen die passenden Leuchten, ihre Anzahl und Anordnung für Fahrgassen, Stellplätze und Einfahrten.

    3Planung und Angebot erhalten

    Sie erhalten eine übersichtliche Planung mit 3D-Ansichten und Lichtwerten sowie ein unverbindliches Angebot.

    Warum planen Betreiber ihre Parkhausbeleuchtung mit uns?

    • 1
      Hersteller statt Zwischenhändler

      Leuchten, Planung und Ansprechpartner aus einer Hand; Lieferung meist in 2 bis 3 Werktagen.

    • 2
      Licht und Steuerung aus einer Hand

      Die Planung umfasst Leuchten, Bewegungsmelder und Einfahrtssteuerung, abgestimmt auf den 24-Stunden-Betrieb.

    • 3
      Langfristig abgesichert

      Bis zu 5 Jahre Garantie und bei ausgewählten Modellen 10 Jahre Nachkaufgarantie: Passende Leuchten bekommen Sie auch Jahre später.

    • 4
      Erst testen, dann entscheiden

      Kostenfreie Lichtberechnung und eine Musterleuchte, die Sie 14 Tage in Ihrem Parkhaus testen können.

    Häufige Fragen zur Parkhausbeleuchtung

    Ihre Frage ist nicht dabei? Wir beraten Sie gern persönlich unter 030 403 646 688.

    Für Fahrgassen und Stellplätze nennt die DIN EN 12464-1 in der Regel 75 lx als Richtwert, für Ein- und Ausfahrten am Tag deutlich mehr. Wichtig ist, dass das Licht gleichmäßig verteilt ist und hinter Säulen keine dunklen Ecken bleiben.

    Ganz dunkel sollte eine Tiefgarage in der Regel nicht werden, schon wegen der Sicherheit der Nutzer und der Vorgaben aus der Baugenehmigung. Üblich ist ein gedimmtes Grundlicht, das bei Bewegung automatisch auf volle Helligkeit schaltet.

    Bewährt hat sich neutralweißes Licht mit etwa 4.000 Kelvin. Es wirkt hell und sachlich, gibt Farben gut wieder und unterstützt das Sicherheitsgefühl der Fußgänger.

    Geschlossene Großgaragen brauchen nach den Garagenverordnungen der Länder in der Regel eine Sicherheitsbeleuchtung für Fluchtwege und Ausgänge. Sie wird getrennt von der Allgemeinbeleuchtung geplant und regelmäßig geprüft.

    Eine feste Zahl je Stellplatz gibt es nicht, weil Deckenhöhe, Säulenraster und Leuchtentyp stark variieren. Oft ergibt sich eine durchgehende Lichtreihe je Fahrgasse; die genaue Anzahl zeigt die Lichtberechnung.

    Wegen Feuchte, Streusalz und Reinigungswasser ist in der Regel mindestens IP65 sinnvoll. In Bereichen, in denen hohe Fahrzeuge an die Decke kommen können, lohnt zusätzlich ein Blick auf die Stoßfestigkeit.

    In Parkhäusern mit langen Phasen ohne Verkehr, etwa unter Wohnanlagen oder nachts, lohnen sie sich meist deutlich. Die Leuchten laufen dann gedimmt und schalten nur bei Bedarf auf volle Leistung.

    In Eigentümergemeinschaften gehört die Tiefgaragenbeleuchtung in der Regel zum Gemeinschaftseigentum, über die Umrüstung entscheidet dann die Eigentümerversammlung. Bei Mietobjekten ist meist der Vermieter zuständig, die Stromkosten laufen häufig über die Betriebskosten.


    Weiterführende Inhalte

    Umgesetzte Anlagen in Industrie, Gewerbe und Sport finden Sie in unseren LED Projektberichten und Referenzen. Grundlagen zu Technik, Normen und Lichtplanung erklärt unser LED Ratgeber, alle Leuchten finden Sie im Online-Shop für professionelle LED Beleuchtung.

    Über August Müller Lichttechnik

    Die August Müller Lichttechnik AG ist Hersteller von LED Beleuchtung in Premium-Qualität für Industrie, Gewerbe und Sport. Premium-Markenkomponenten von Marktführern stehen für maximale Betriebssicherheit, hohe Ausfallsicherheit und wartungsarmen Dauerbetrieb, im Direktvertrieb über unseren eigenen Online-Shop.

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