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LED Lagerbeleuchtung in Premium-Qualität

Eine gute LED Lagerbeleuchtung bringt helles, gleichmäßiges Licht in Lagerhalle, Regalgassen und Kommissionierung. Mitarbeiter finden Waren schneller, Staplerfahrer sehen sicher, und mit Präsenzsteuerung leuchtet nur der Bereich, in dem gerade gearbeitet wird. So sinkt der Stromverbrauch gegenüber alten Leuchten in der Regel deutlich.

  • Normgerechte Beleuchtungsstärke: vom Blocklager bis zur Kommissionierung
  • Licht bis ins oberste Regalfach: gezielt in die Regalgassen statt auf das Regaldach
  • Präsenzsteuerung je Gasse: volles Licht nur dort, wo gearbeitet wird
  • Robust bis minus 40 °C: auch für Kühlhaus und unbeheizte Lagerhallen

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LED Lagerbeleuchtung: Hochregallager mit LED Hallenstrahlern über den Regalgassen

Welche Lagerleuchten eignen sich für Lagerhalle und Hochregal?

Unsere LED Lagerleuchten sind auf maximale Betriebssicherheit, hohe Ausfallsicherheit und wartungsarmen Dauerbetrieb ausgelegt. Die Grundlage dafür sind Premium-Markenkomponenten von Marktführern wie Philips®, Lumileds® und Mean Well®. Für Ihr Lager heißt das: zuverlässiges Licht in jeder Schicht und kaum Arbeit mit dem Hubsteiger über den Regalen.

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Ratgeber Lagerbeleuchtung

Was macht eine gute Lagerbeleuchtung aus?

Gute Lagerbeleuchtung bringt Licht bis an die untersten Regalfächer, blendet beim Blick nach oben nicht und brennt nur dort, wo gerade gearbeitet wird. Im Lager setzt der Staplerfahrer eine Palette ins oberste Fach, im Gang daneben liest ein Kommissionierer die Lagerplatznummer, am Tor wird ein Lkw entladen. Innerhalb der LED Industriebeleuchtung hat das Lager eigene Regeln, weil Regale das Licht in schmale, hohe Gänge zwingen.

Gute Lagerbeleuchtung richtet sich nach Regalplan und Gängen, nicht nach der Hallenfläche allein.

Die folgenden Antworten helfen bei den wichtigsten Entscheidungen rund um Licht im Lager, von der richtigen Helligkeit über Lagerarten und Lagerleuchten bis zu Steuerung, Kosten und Förderung.

Wie viel Lux braucht eine Lagerhalle?

Eine Lagerhalle braucht je nach Nutzung meist 100 Lux für reines Ein- und Auslagern, 200 Lux für Lager mit Kommissionierung und 300 Lux am Packplatz im Versand. Lux gibt an, wie viel Licht auf einer Fläche ankommt. Die Richtwerte für die Beleuchtungsstärke im Lager nennt die DIN EN 12464-1 je Tätigkeit.

LagerbereichTypische TätigkeitRichtwert
Lager ohne ständigen AufenthaltEin- und Auslagern, gelegentliches Suchen100 lx
Lager mit ständig besetzten ArbeitsplätzenKommissionieren, Etiketten lesen200 lx
Versand und PackplatzVerpacken, Lieferscheine prüfen300 lx
Hochregal, Gang mit PersonalEin- und Auslagern mit dem Stapler150 lx, vertikal an der Regalfront
Hochregal, Gang ohne PersonalAutomatischer Betrieb20 lx
Laderampe und LadebereichBe- und Entladen150 lx

Richtwerte in Anlehnung an DIN EN 12464-1; maßgeblich sind Tätigkeit, Gefährdungsbeurteilung und die jeweils aktuelle Fassung der Norm.

Neben dem Mittelwert zählt im Lager die Gleichmäßigkeit: Wechseln helle Inseln unter den Leuchten mit dunklen Zonen zwischen den Regalen, sucht der Kommissionierer länger, und der Staplerfahrer sieht Hindernisse später. Eine Lagerhallenbeleuchtung wird deshalb meist lieber etwas gleichmäßiger als besonders hell geplant.

Die Richtwerte gelten auf der Arbeitsfläche; im Regallager zählt zusätzlich das Licht an der Regalfront.

Welche Vorschriften gelten für die Beleuchtung im Lager?

Für die Beleuchtung im Lager gilt die Arbeitsstättenverordnung mit der ASR A3.4: Sie verlangt ausreichend Licht auf Verkehrswegen und an Arbeitsplätzen, begrenzte Blendung und eine Sicherheitsbeleuchtung, wo die Gefährdungsbeurteilung sie fordert. Die Lux-Werte je Lagerbereich aus der DIN EN 12464-1 ergänzen diese Mindestanforderungen.

BereichWorauf es ankommtWarum es zählt
Kreuzungen und GangendenMindestens so hell wie der GangPersonen verschwinden sonst im Schatten der Regalstirn
Blick nach oben beim EinlagernLeuchten mit Abdeckung, niedriger UGR WertDer Fahrer sieht Gabel und Palette ohne Blendung
Fahrwege für StaplerGleichmäßiges Licht ohne dunkle ZonenHindernisse und Personen werden früh erkannt
FluchtwegeGetrennte SicherheitsbeleuchtungOrientierung auch bei Stromausfall

Beispiele aus der Praxis; die Anforderungen für Ihren Betrieb ergeben sich aus der Gefährdungsbeurteilung.

Beim Einlagern ins oberste Fach schaut der Fahrer steil nach oben, genau dorthin, wo die Leuchte über der Gangachse hängt. Wie stark eine Leuchte direkt blendet, beschreibt der UGR Wert; Leuchten mit Abdeckung oder Diffusor mildern das deutlich.

Im Lager ist gute Beleuchtung an Kreuzungen und beim Blick nach oben ein Teil der Unfallverhütung.

Welche Beleuchtung braucht welche Lagerart?

Jede Lagerart braucht eine eigene Lösung: Im Blocklager zählt die Fläche, im Regallager zählen die Gänge, im Kühlhaus Dichtheit und Kältefestigkeit. Wer die Lagerart kennt, kann Leuchtentyp, Anordnung und Steuerung schon vor der Lichtberechnung grob festlegen.

LagerartTypische HöheWorauf es beim Licht ankommt
Blocklager8 bis 14 mGleichmäßiges Licht über die ganze Fläche, Leuchten im Raster
Palettenregallager6 bis 12 mLeuchtenreihen über jeder Gangachse, Licht auf die Regalfront
Hochregallager10 bis 14 m und mehrEnge Optik, Licht bis ins unterste Fach
Fachboden- und Kleinteilelager3 bis 6 mLichtband in Gangrichtung, gut lesbare kleine Etiketten
Kommissionierlager, Logistikhalle und Logistikzentrum6 bis 12 mMehr Licht an Pickplätzen und Packtischen, Präsenzsteuerung je Gang
Kühlhaus und Tiefkühllager4 bis 12 mFreigabe für Minusgrade, IP65 gegen Kondenswasser
Lagerbühne und Zwischengeschoss2,5 bis 3,5 mFlache Leuchten, wenig Blendung bei niedriger Decke

Orientierungswerte; Leuchtentyp, Leistung und Abstand legt die Lichtberechnung fest.

Die Lagerart bestimmt Leuchtentyp und Anordnung, die Lichtberechnung dann Zahl und Leistung.

Wie beleuchtet man ein Hochregallager richtig?

Ein Hochregallager beleuchtet man mit Leuchtenreihen genau über der Gangachse und einer Optik, die das Licht an die Regalfront statt auf die Palettenoberseiten bringt. Gemessen wird deshalb nicht nur am Boden, sondern auch senkrecht an den Regalen und an der dunkelsten Stelle im Gang, der minimalen Beleuchtungsstärke Emin.

  • OptikEnger AbstrahlwinkelBringt Licht zwischen hohen Regalen bis ins unterste Fach.
  • AbstandDichter in SchmalgängenIn Gängen von 1,5 bis 2 m überlappen sich die Lichtkegel früher.
  • WareDunkle Güter schlucken LichtKartonagen, Reifen und Holzpaletten erhöhen den Lichtbedarf.

Als Hochregalleuchten eignen sich meist Hallenstrahler mit engem Abstrahlwinkel; ist er zu breit, landet viel Licht auf dem Regaldach. Wie viel Licht Ware und Regale schlucken, berücksichtigt die Lichtberechnung über den Reflexionsgrad. In vollautomatischen Hochregallagern ohne Personal reichen in den Gängen meist rund 20 lx, die für Wartungsarbeiten hochgeschaltet werden.

Die Beleuchtung im Hochregallager wird an der Regalfront gemessen, nicht nur auf dem Boden.

Was braucht das Licht in Logistik und Kommissionierung?

In Logistik und Kommissionierung braucht es vor allem gut lesbares Licht auf Augenhöhe an der Regalfront und am Packtisch rund 300 lx. Lagerplatznummern, Barcodes und Mindesthaltbarkeitsdaten sind oft klein gedruckt; die Sehaufgabe ist also anspruchsvoller, als es die Regalreihen vermuten lassen.

  • WareneingangPrüfen und ErfassenLieferscheine, Etiketten und Transportschäden müssen auf einen Blick erkennbar sein.
  • KommissionierungLesen im GangLicht auf Augenhöhe an der Regalfront, ohne Spiegelungen auf Folie und Scanner-Display.
  • VersandPacken und KontrollierenHöhere Helligkeit am Packtisch, weil hier Fehler den Kunden direkt erreichen.

Ein Farbwiedergabeindex CRI von Ra 80 oder mehr hält farbige Behälter, Bodenmarkierungen und Zonen klar auseinander. Kamerabasierte Scanner arbeiten mit flimmerfreiem Licht in der Regel zuverlässiger, und die Augen ermüden über eine Schicht weniger.

In der Kommissionierung zählt, ob auch das kleinste Etikett im untersten Fach sicher lesbar ist.

Was ist bei der Kühlhausbeleuchtung zu beachten?

Im Kühlhaus und Tiefkühllager braucht es Leuchten mit Freigabe für die tatsächliche Umgebungstemperatur, oft bis minus 30 °C oder tiefer, und mindestens IP65 gegen Kondenswasser. LEDs arbeiten in der Kälte meist sogar effizienter, während alte Leuchtstoffröhren nur zögerlich hell werden. Den zulässigen Temperaturbereich nennt das Datenblatt.

  • FeuchteIP65 oder höherBeim Öffnen des Tores schlägt sich warme Luft als Kondenswasser nieder.
  • PositionNicht vor die LuftkühlerIm kalten Luftstrom können Leuchten vereisen.
  • SteuerungPräsenzmelderKühlräume werden oft nur kurz betreten, LED ist sofort voll hell.

Wie dicht eine Leuchte ist, zeigt die IP Schutzart. Ein Pluspunkt der LED zeigt sich bei der LED Wärmeentwicklung: Weniger Abwärme im Raum heißt, dass die Kälteanlage weniger Wärme wieder abführen muss.

Im Kühlhaus zählen Dichtheit und eine passende Temperaturfreigabe mehr als jeder Lumenwert.

Was gilt für Bootslager, Lagerzelt und Schüttgutlager?

Bei Sonderlagern bestimmt das Lagergut die Leuchte: Feuchte, Staub, aggressive Luft oder brennbare Stoffe verlangen jeweils andere Gehäuse und Zulassungen. Für die Beleuchtung solcher Lagerhallen gelten deshalb oft strengere Anforderungen als im normalen Regallager.

LagerartTypische SituationWorauf es beim Licht ankommt
Boots- und WinterlagerSelten betreten, feuchte Luft am WasserDichte Leuchten mit IP65, Präsenzsteuerung
Lagerzelt und LeichtbauhalleLeichte Dachkonstruktion, wenig TraglastGeringes Leuchtengewicht, Montage am Rahmen
Schüttgut- und DüngerlagerStaub, aggressive LuftStaubdichte, beständige Gehäuse
Lager für Papier, Karton, StrohBrennbare Stoffe, StaubLeuchten für feuergefährdete Betriebsstätten
ReifenlagerDunkle Ware schluckt viel LichtMehr Lichtstrom einplanen als im hellen Kartonlager

Typische Anforderungen; Brand- und Explosionsschutz klärt die Gefährdungsbeurteilung.

Auf die Eignung für feuergefährdete Betriebsstätten weist das D-Zeichen hin. In Dünger- und Salzlagern greift die Luft Kunststoffe und Dichtungen an; hier lohnen sich ammoniakbeständige Leuchten.

Bei Sonderlagern lohnt der Blick ins Datenblatt auf Schutzart, Gewicht und Zulassungen besonders.

Wie gelingt der Übergang an Tor und Laderampe?

Am Tor hilft eine etwas höhere Beleuchtungsstärke, damit sich das Auge beim Wechsel zwischen Hof und Halle schneller umstellt; an der Laderampe kommen schwenkbare Rampenleuchten für den Laderaum hinzu. Genau am Tor kreuzen oft Fußgänger, während der Staplerfahrer noch geblendet ist. Nachts sollte das Hoflicht nicht in die Halle strahlen.

Vor dem Tor beginnt die Ladezone mit Lkw-Stellplätzen und Rangierflächen, die zur LED Betriebsgeländebeleuchtung gehören. Am Vordach über den Toren sitzen dafür meist LED Flutlichtstrahler mit hoher Schutzart.

Am Tor braucht das Auge einen Übergang, keinen harten Wechsel zwischen hell und dunkel.

Wo hängen die Leuchten zwischen Regalen, Sprinklern und Kranbahn?

Bei der Beleuchtung einer Lagerhalle hängen die Leuchten meist über den Gängen, mit genug Abstand über der obersten Palette und so, dass sie Sprinklerköpfe weder verdecken noch zu nah an sie heranrücken. Die nötigen Abstände geben die Sprinklerrichtlinien vor; in Stahl- und Coillagern braucht zusätzlich der Hallenkran eine freie Zone unter der Decke.

SituationTypische MontagehöheGeeignete Bauform
Fachbodenregal, Kleinteilelager4 bis 6 mLichtband in Gangrichtung
Palettenregal mit Breitgang6 bis 10 mHallenstrahler oder Lichtband über der Gangachse
Hochregal mit Schmalgang10 bis 14 mHallenstrahler mit enger Optik
Blocklager ohne Regale8 bis 14 mLeistungsstarke Hallenstrahler im Raster
Lagerbühne, Zwischengeschoss2,5 bis 3,5 mFlache Lichtbandleuchten

Orientierungswerte; Leuchtentyp, Leistung und Abstand legt die Lichtberechnung fest.

Wer häufig umbaut, setzt auf Tragschienen, an denen sich Leuchten verschieben lassen. Auf Lagerbühnen und in niedrigen Fachbodengängen verteilen LED Linear Lights das Licht gleichmäßiger als einzelne Punktleuchten.

Erst kommt das Regallayout, dann das Leuchtenraster, sonst hängt das Licht über den Regalen statt über den Gängen.

Wie viele Leuchten braucht eine Lagerhalle?

Eine Lagerhalle mit 1.500 m² braucht für 200 Lux meist etwa 20 bis 25 leistungsstarke Leuchten; im Regallager bestimmt aber oft die Zahl der Gänge die Leuchtenzahl. Für eine erste Schätzung rechnet man den Lichtbedarf in Lumen aus und teilt ihn durch den Lichtstrom einer Leuchte.

  • Schritt 1Lichtbedarf50 x 30 m mit 200 lx ergeben 300.000 lm, die auf der Fläche ankommen sollen.
  • Schritt 2Verluste einrechnenMit Wartungsfaktor 0,8 und einer Raumwirkung von 0,6 sind rund 625.000 lm nötig.
  • Schritt 3Leuchten zählenMit Leuchten von je rund 27.000 lm sind das etwa 24 Stück.

Der Wartungsfaktor berücksichtigt, dass Leuchten altern und sich Staub ablagert. Im Regallager kippt die Rechnung oft: Zehn Gänge brauchen zehn Leuchtenreihen, auch wenn die Lumenrechnung mit weniger auskäme; dann sind mehr Leuchten mit geringerer Leistung die bessere Wahl. Für schnelle Vergleiche eignet sich der Lux-Lumen-Rechner.

Die Faustformel zeigt die Größenordnung; Zahl und Position der Leuchten liefert die Lichtberechnung.

Woran erkennt man eine gute Lagerleuchte?

Eine gute Lagerleuchte hat einen Treiber vom Markenhersteller, eine Lebensdauerangabe mit L-Wert, mindestens IP65 bei Staub oder im Kühlbereich und lässt sich flimmerfrei dimmen. Eine Leuchte in 12 m Höhe über einem Regalgang ist nur mit Hubsteiger erreichbar; für jeden Tausch wird der Gang gesperrt.

MerkmalWorauf Sie achten solltenWarum es im Lager zählt
TreiberMarkenhersteller, im Datenblatt genanntHäufigste Ausfallursache günstiger Leuchten
SchutzartIP65 bei Staub, Feuchte oder KühlbereichStaub von Kartonagen und Paletten bleibt draußen
DimmbarkeitStufenlos, auch niedrig flimmerfreiVoraussetzung für Korridorfunktion und Präsenzmelder
LebensdauerAngabe mit L-Wert, etwa L80Nur so sind Werte vergleichbar
Gewicht und AufhängungAngaben im Datenblatt, passende HalterungMontage an Trägern, Tragschienen oder Ketten

Angaben immer im Datenblatt prüfen, nicht nur im Werbetext.

Der LED Treiber versorgt die LEDs mit Strom und muss im Lager oft Dauerbetrieb über zwei oder drei Schichten verkraften. Wie lange eine Leuchte hell bleibt, beschreibt die LED Lebensdauer mit einem L-Wert wie L80.

Gute Lagerbeleuchtung misst sich daran, wie selten der Hubsteiger in den Gang muss.

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Wie viel Strom spart eine Beleuchtungssteuerung im Lager?

Eine Beleuchtungssteuerung mit Präsenzmeldern spart im Lager oft einen großen Teil des Stroms, weil die meisten Gänge die meiste Zeit leer sind. Alte HQI-Strahler blieben wegen ihrer Aufwärmzeit meist durchgehend an; LED Leuchten sind sofort hell und lassen sich je Gang schalten und dimmen.

  • PräsenzMelder je GangDas Licht im Gang schaltet hoch, sobald ein Stapler oder eine Person hineinkommt.
  • KorridorfunktionGrundlicht statt DunkelheitLeere Gänge dimmen auf ein niedriges Grundlicht, damit niemand in einen dunklen Gang fährt.
  • TageslichtSensor unter LichtbändernBei viel Tageslicht regeln die Leuchten in Fensternähe automatisch herunter.

Ein Lichtmanagement verbindet diese Bausteine und kann zusätzlich Schichtzeiten berücksichtigen. Voraussetzung sind Leuchten, die sich auch im unteren Bereich ruhig und flimmerfrei dimmen lassen. In selten befahrenen Gängen sinkt der Verbrauch in der Regel deutlich stärker als an Packplätzen mit Dauerbetrieb.

In einem Lager mit vielen ruhigen Gängen spart die Steuerung oft mehr als der Wechsel der Leuchten selbst.

Was kostet eine LED Lagerbeleuchtung im Betrieb?

Was eine LED Lagerbeleuchtung kostet, hängt von Fläche, Höhe und Regalplan ab; im Betrieb sinken die Stromkosten gegenüber alten HQI-Hallenstrahlern meist um mehr als die Hälfte, mit Präsenzsteuerung noch deutlicher. Lager laufen oft im Zwei- oder Dreischichtbetrieb, das Licht brennt also viele tausend Stunden im Jahr.

KennzahlAlte HQI-LeuchtenLED ohne SteuerungLED mit Präsenzsteuerung
Leuchten24 x 400 W plus rund 40 W Vorschaltgerät24 LED Hallenstrahler mit je rund 200 W24 LED Hallenstrahler mit je rund 200 W
Gesamtleistung10,56 kW4,8 kW4,8 kW
Verbrauch bei 4.000 h im Jahr42.240 kWh19.200 kWhrund 11.520 kWh bei angenommen 40 % weniger Brenndauer
Stromkosten bei 0,30 €/kWh12.672 € im Jahr5.760 € im Jahr3.456 € im Jahr

Beispielrechnung mit 16 Stunden an 250 Tagen; der tatsächliche Bedarf ergibt sich aus der Lichtberechnung für Ihr Lager.

Im Beispiel sinken die Stromkosten allein durch den Leuchtentausch um rund 6.900 € im Jahr, mit Präsenzsteuerung um gut 9.200 €. Beim LED Stromverbrauch zählt die Systemleistung der Leuchte. Wie schnell sich die neue Lagerbeleuchtung rechnet, lässt sich mit dem Amortisationsrechner abschätzen.

Je mehr Schichten im Lager laufen, desto schneller rechnet sich die Umrüstung auf LED.

Welche Förderung gibt es für die Lagerbeleuchtung?

Lager- und Logistikbetriebe können die Umrüstung auf LED häufig über Programme zur Energieeffizienz in der Wirtschaft, Programme der Länder oder zinsgünstige Kredite fördern lassen. Die Förderprogramme für LED Beleuchtung ändern sich regelmäßig; meist muss der Antrag vor der Bestellung gestellt werden.

  • BundEnergieeffizienz in der WirtschaftZuschuss für Maßnahmen mit nachweisbarer Einsparung.
  • LänderLandesprogrammeOft für kleine und mittlere Unternehmen, Fristen beachten.
  • KreditZinsgünstige FörderkrediteVerteilen größere Umbauten mit Steuerung über mehrere Jahre.

Gerade im Mehrschichtbetrieb mit hoher Einsparung lohnt es sich, die Förderung vor dem Auftrag zu klären.

Welche Fehler sollten Lagerbetreiber bei der Beleuchtung vermeiden?

Die häufigsten Fehler sind Leuchten im Raster statt über den Gängen, zu breite Optiken im Hochregal und Licht, das in leeren Gängen die ganze Schicht brennt; sie führen zu dunklen Regalfronten, Blendung und unnötig hohen Stromkosten.

FehlerFolgeBesser
Leuchtenraster vor dem RegalplanLeuchten hängen über den RegalenLeuchtenreihen entlang der Gänge planen
Zu breite Optik im HochregalLicht landet auf dem RegaldachEngen Abstrahlwinkel für hohe Gänge wählen
Nur auf den Boden gerechnetUntere Regalfächer bleiben dunkelLicht an der Regalfront prüfen
Licht ohne SteuerungLeere Gänge brennen die ganze SchichtPräsenzmelder je Gang mit Grundlicht
Leuchten vor dem LuftkühlerVereisung und Ausfälle im KühlhausLeuchten abseits des kalten Luftstroms
Kein Abstand zu SprinklernSprühköpfe verdeckt, Ärger bei der AbnahmeAbstände nach Sprinklerrichtlinie einplanen

Die Punkte gelten für Neubau und Umrüstung gleichermaßen.

Wer zuerst Regalplan, Gänge und Sprinkler kennt und dann die Leuchten plant, vermeidet fast alle dieser Fehler.

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    Wie läuft die kostenfreie Lichtplanung für Ihr Lager ab?

    Mit einer Lichtberechnung sehen Sie schon vor dem Kauf, wie hell Gassen, Regalfronten und Verkehrswege beleuchtet werden. Unsere Lichtplanung ist kostenfrei, unverbindlich und liegt in der Regel nach 3 bis 7 Werktagen vor.

    1Lager beschreiben

    Sie nennen uns Hallenmaße, Höhe, Regalplan, Gassenbreiten und die vorhandene Beleuchtung, gern mit Plänen oder Fotos.

    2Lichtberechnung erstellen

    Unsere Lichttechniker planen die passenden Leuchten, Optiken und ihre Anordnung für Gassen und Flächen.

    3Planung und Angebot erhalten

    Sie erhalten eine übersichtliche Planung mit 3D-Ansichten und Lichtwerten sowie ein unverbindliches Angebot.

    Warum planen Lager- und Logistikbetriebe ihre Beleuchtung mit uns?

    • 1
      Hersteller statt Zwischenhändler

      Leuchten, Planung und Ansprechpartner aus einer Hand; Lieferung meist in 2 bis 3 Werktagen.

    • 2
      Planung nach Gassen

      Die Lichtberechnung berücksichtigt Regalplan, Gassenbreite und senkrechte Flächen, nicht nur den Mittelwert der Halle.

    • 3
      Langfristig abgesichert

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    • 4
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    Häufige Fragen zur Lagerbeleuchtung

    Ihre Frage ist nicht dabei? Wir beraten Sie gern persönlich unter 030 403 646 688.

    Für Lager ohne ständigen Aufenthalt nennt die DIN EN 12464-1 als Richtwert 100 lx, für Lager mit ständig besetzten Arbeitsplätzen 200 lx. Am Packplatz im Versand plant man meist mit 300 lx.

    In Gängen, in denen Personal mit dem Stapler arbeitet, gelten rund 150 lx als Richtwert, gemessen vertikal an der Regalfront. In vollautomatischen Gängen ohne Personal reichen meist etwa 20 lx.

    In Regallagern hängen die Leuchten in der Regel längs über der Gangmitte. So erreicht das Licht die Regalfronten bis in die unteren Fächer, statt auf den Regaloberseiten zu landen.

    Im Kühlhaus sollten Leuchten gut abgedichtet sein, etwa nach IP65, und für die tatsächliche Umgebungstemperatur freigegeben sein. LED Leuchten sind auch bei Kälte sofort hell und eignen sich deshalb meist besser als Leuchtstoffröhren.

    Über der obersten Palette braucht es genug Freiraum für den Hubmast beim Einlagern. Außerdem müssen die Abstände zu Sprinklerköpfen eingehalten werden, die sich aus den Sprinklerrichtlinien ergeben.

    In Lagern mit vielen selten befahrenen Gängen lohnen sich Präsenzmelder fast immer. Mit einer Korridorfunktion dimmen leere Gänge auf ein Grundlicht und schalten hoch, sobald jemand hineinfährt.

    Für Fluchtwege ist in Lagerhallen in der Regel eine Sicherheitsbeleuchtung nötig. Sie wird getrennt von der Allgemeinbeleuchtung geplant; den Umfang legt die Gefährdungsbeurteilung fest.

    Bewährt hat sich neutralweißes Licht mit 4.000 Kelvin, weil es Etiketten, Farbmarkierungen und Ware natürlich zeigt. Wichtiger als die Lichtfarbe ist im Lager meist eine gleichmäßige Verteilung bis in die unteren Regalfächer.

    Für Hochregallager eignen sich meist Hallenstrahler mit engem Abstrahlwinkel, die in Reihen über der Gangachse hängen. So kommt das Licht an der Regalfront bis ins unterste Fach an.

    Die Arbeitsstättenverordnung verlangt ausreichendes Licht für sicheres Arbeiten und sichere Verkehrswege; die Einzelheiten regelt die ASR A3.4. Konkrete Werte je Tätigkeit ergeben sich aus ASR A3.4, DIN EN 12464-1 und der Gefährdungsbeurteilung.


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    Über August Müller Lichttechnik

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