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Was bedeutet Lumen pro Watt? Lichtausbeute und Effizienz bei LED Beleuchtung

Lumen pro Watt, abgekürzt lm/W, beschreibt die Lichtausbeute einer Lichtquelle. Der Wert gibt an, wie viel Licht pro Watt elektrischer Leistung erzeugt wird.

Ein höherer Lumen-pro-Watt-Wert bedeutet grundsätzlich, dass eine Lampe oder Leuchte aus der aufgenommenen Leistung mehr Licht erzeugt. Deshalb hilft Lumen pro Watt dabei, die Effizienz verschiedener Lichtquellen besser zu vergleichen.

Definition

Was bedeutet Lumen pro Watt?

Lumen pro Watt beschreibt, wie viel Licht pro Watt elektrischer Leistung erzeugt wird.

Lumen pro Watt wird mit lm/W abgekürzt und ist die Kennzahl für die Lichtausbeute. Der Wert setzt den Lichtstrom in Lumen ins Verhältnis zur Leistungsaufnahme in Watt. Je höher der lm/W-Wert, desto effizienter arbeitet eine Lichtquelle grundsätzlich.


Was sagt Lumen pro Watt über eine LED Leuchte aus?

Lumen pro Watt zeigt, wie effizient eine LED Leuchte Licht erzeugt. Der Wert setzt den Lichtstrom in Lumen ins Verhältnis zur elektrischen Leistungsaufnahme in Watt.

Für den Vergleich von LED Leuchten ist lm/W deshalb ein wichtiger Effizienzwert. Je höher der Wert, desto mehr Licht wird aus der aufgenommenen elektrischen Leistung erzeugt. Besonders bei vielen Leuchten oder langen Betriebszeiten kann diese Kennzahl für Energieverbrauch und Wirtschaftlichkeit relevant werden.

Lumen pro Watt hilft vor allem bei vier Fragen:

  • Effizienz Wie viel Licht entsteht pro Watt? Ein hoher lm/W-Wert zeigt, dass aus einer bestimmten elektrischen Leistung viel Lichtstrom erzeugt wird. Die Kennzahl beschreibt damit die Lichtausbeute einer Leuchte.
  • Vergleich Warum sind gleiche Watt nicht gleich hell? Zwei Leuchten mit gleicher Leistungsaufnahme können unterschiedlich viel Licht erzeugen. Die Leuchte mit höherer Lichtausbeute liefert bei gleicher Wattzahl mehr Lumen.
  • Verbrauch Warum wird lm/W bei langer Laufzeit wichtig? Je länger eine Beleuchtung betrieben wird, desto stärker wirkt sich die Effizienz auf den Stromverbrauch aus. Ein höherer lm/W-Wert kann helfen, bei gleicher Lichtmenge weniger elektrische Leistung zu benötigen.
  • Wirtschaftlichkeit Warum ist die Kennzahl für Betriebskosten relevant? Lumen pro Watt hilft, den Energieeinsatz einer Beleuchtung besser einzuordnen. Besonders bei vielen Leuchten, langen Laufzeiten und hohen Anforderungen kann der Wert die Lebenszykluskosten beeinflussen.

Lumen pro Watt ist eine zentrale Kennzahl für die Effizienz einer LED Leuchte. Der Wert zeigt, wie viel Licht pro Watt erzeugt wird und hilft, verschiedene Leuchten hinsichtlich Lichtausbeute, Energieverbrauch und Wirtschaftlichkeit besser zu vergleichen.

Für professionelle LED Beleuchtung zählt deshalb nicht der höchste lm/W-Wert allein, sondern die fachgerechte Gesamtbewertung. Eine hochwertige LED Leuchte muss effizient arbeiten, ausreichend Lichtstrom bereitstellen, das Licht nutzbar auf die Fläche bringen und im realen Dauerbetrieb zuverlässig funktionieren.


Wie berechnet man Lumen pro Watt?

Lumen pro Watt berechnet man, indem der Lichtstrom in Lumen durch die Leistungsaufnahme in Watt geteilt wird. Das Ergebnis zeigt, wie viel Licht eine Lampe oder Leuchte pro Watt elektrischer Leistung erzeugt.

Die Formel ist besonders hilfreich, wenn zwei Leuchten eine ähnliche Lichtmenge liefern, aber unterschiedlich viel Strom benötigen. Bei gleicher Lumenzahl ist die Leuchte mit weniger Watt effizienter, weil sie mehr Licht pro Watt erzeugt.

Formel

Lumen pro Watt (lm/W) = Lichtstrom (lm) ÷ Leistungsaufnahme (W)

Lichtstrom 20.000 lm
Leistung 150 W
Rechnung 20.000 ÷ 150 = 133 lm/W

Ergebnis: Eine Leuchte mit 20.000 lm und 150 W erreicht rechnerisch rund 133 lm/W.

Vergleich 20.000 lm
Leistung 200 W
Rechnung 20.000 ÷ 200 = 100 lm/W

Der Vergleich zeigt: Bei gleicher Lichtmenge ist die Leuchte mit niedrigerer Leistungsaufnahme effizienter. Für die Wirtschaftlichkeit zählt jedoch nicht nur der lm/W-Wert, sondern auch Betriebszeit, Strompreis, Lichtqualität, Lebensdauer und Wartungsaufwand. Für eine überschlägige Bewertung können Sie den Amortisationsrechner nutzen.

Leuchte A

Referenz oder Bestandsleuchte

Leuchte B

Vergleichsleuchte

Optional: Betriebsdaten

wirtschaftliche Einordnung

Was ist ein guter Lumen-pro-Watt-Wert?

Ein guter Lumen-pro-Watt-Wert hängt von Leuchtentyp, technischer Ausführung und Einsatzbereich ab. Grundsätzlich gilt: Je höher der lm/W-Wert, desto mehr Licht wird pro Watt elektrischer Leistung erzeugt.

Einordnung lm/W-Bereich Bewertung
Niedrig unter 80 lm/W Für moderne LED Beleuchtung ist dieser Bereich meist schwach. Er kann auf ältere Technik, hohe Verluste oder eine ungünstige technische Ausführung hinweisen.
Solide 80 bis 110 lm/W Dieser Bereich kann für einfache LED Anwendungen ausreichend sein. Für professionelle Projekte sollte jedoch geprüft werden, ob Lichtleistung, Effizienz und Qualität zur Nutzung passen.
Gut 110 bis 140 lm/W Ein guter Effizienzbereich für viele LED Leuchten. Der Wert spricht für eine sinnvolle Lichtausbeute, sollte aber immer zusammen mit Lichtqualität, Ausführung und Einsatzbedingungen bewertet werden.
Sehr effizient 140 bis 170 lm/W Ein sehr effizienter Bereich, der für professionelle LED Beleuchtung stark sein kann. Entscheidend bleibt, ob der Wert für die komplette Leuchte gilt und ob Lichtqualität, Wärmeführung und Komponentenqualität stimmen.
Sehr hoch über 170 lm/W Sehr hohe lm/W-Werte sollten genau geprüft werden. Wichtig ist, ob sie sich auf die fertige Leuchte, auf LED-Chips oder auf Laborbedingungen beziehen und ob die Werte im realen Betrieb erreichbar bleiben.

Ein guter Lumen-pro-Watt-Wert ist ein wichtiger Effizienzindikator, aber kein vollständiger Qualitätsnachweis. Die Bewertung hängt auch von Abstrahlwinkel, Schutzart, Farbwiedergabeindex CRI, Lichtfarbe, Umgebungstemperatur, Dimmung, Abdeckung, Optik und LED Treiber ab. Deshalb sollte lm/W immer als Effizienzkennzahl verstanden werden, nicht als alleinige Aussage über die Qualität einer LED Leuchte.


Warum haben verschiedene Leuchtmittel unterschiedliche Lumen pro Watt?

Verschiedene Leuchtmittel haben unterschiedliche Lumen-pro-Watt-Werte, weil sie elektrische Energie unterschiedlich effizient in sichtbares Licht umwandeln. Ältere Technologien verlieren einen großen Teil der Energie als Wärme, während moderne LED Technik deutlich mehr nutzbaren Lichtstrom pro Watt erzeugen kann.

Leuchtmittel Typischer lm/W-Bereich Einordnung
Glühlampe ca. 10 bis 15 lm/W Glühlampen erzeugen vergleichsweise wenig Licht pro Watt. Ein großer Teil der aufgenommenen Energie wird als Wärme abgegeben, weshalb die Lichtausbeute sehr niedrig ist.
Halogenlampe ca. 15 bis 25 lm/W Halogenlampen sind etwas effizienter als klassische Glühlampen, bleiben aber deutlich unter der Lichtausbeute moderner LED Technik.
Leuchtstofflampe und CFL ca. 50 bis 90 lm/W Leuchtstofflampen und Kompaktleuchtstofflampen erreichen deutlich bessere Effizienzwerte als Glüh- oder Halogenlampen. Im Vergleich zu modernen LED Leuchten sind sie jedoch technisch oft weniger flexibel und wartungsintensiver.
Standard-LED ca. 80 bis 130 lm/W Standard-LEDs bieten eine deutlich höhere Lichtausbeute. Die Werte können je nach Produktqualität, Treiber, Lichtfarbe, Abdeckung und Wärmeführung stark variieren.
Professionelle LED Leuchte ca. 120 bis 170 lm/W Professionelle LED Leuchten können sehr hohe Effizienzwerte erreichen. Entscheidend ist, dass sich der angegebene lm/W-Wert auf die komplette Leuchte bezieht und im realen Betrieb mit Lichtqualität, Thermomanagement und Betriebssicherheit zusammenpasst.

Der Vergleich zeigt, warum LED Beleuchtung bei gleicher Helligkeit häufig deutlich weniger elektrische Leistung benötigt als ältere Leuchtmittel. Für eine professionelle Bewertung sollte jedoch nicht nur der lm/W-Wert betrachtet werden, sondern auch die reale Leuchteneffizienz, Lichtqualität, Lebensdauer, Wartungsaufwand und Betriebssicherheit.


Ist ein hoher Lumen-pro-Watt-Wert automatisch besser?

Ein hoher Lumen-pro-Watt-Wert zeigt eine gute Lichtausbeute, ist aber nicht automatisch ein vollständiger Qualitätsnachweis. Der Wert sagt aus, wie effizient eine Leuchte Licht erzeugt. Er zeigt jedoch nicht, ob das Licht richtig verteilt wird, ob es blendarm nutzbar ist oder ob die Leuchte langfristig zuverlässig arbeitet.

Ein hoher lm/W-Wert sollte immer zusammen mit Qualitätsfaktoren bewertet werden:

  • Lichtverteilung Kommt das Licht auf der Fläche an? Eine effiziente Leuchte erzeugt viel Licht pro Watt. Entscheidend ist aber, ob dieses Licht durch passende Lichtstärkeverteilung (LVK) auf die relevante Fläche gelenkt wird, dort ausreichend Lux erreicht und die gerichtete Lichtstärke in Candela zur Anwendung passt.
  • Nutzbarkeit Ist die Beleuchtung gleichmäßig, blendarm und flimmerfrei? Ein hoher Effizienzwert hilft wenig, wenn die Beleuchtung ungleichmäßig wirkt, störend blendet oder durch sichtbares beziehungsweise nicht sichtbares Flimmern belastet. Deshalb müssen auch Gleichmäßigkeit U0, Blendung UGR und flimmerfreies Licht zur Anwendung passen.
  • Technik Bleibt die Lichtausbeute stabil? Hohe lm/W-Werte sind nur belastbar, wenn die Leuchte elektrisch und thermisch sauber arbeitet. Hochwertige Premium-Markenkomponenten, zuverlässige LED Treiber und gutes Thermomanagement helfen, Effizienz und Lichtleistung langfristig zu sichern.
  • Betrieb Funktioniert die Leuchte langfristig zuverlässig? Für professionelle Anwendungen zählt nicht nur die Effizienz im Datenblatt, sondern auch die dauerhafte Nutzbarkeit. Lichtstromerhalt, Lebensdauer, Ausfallrisiko, Wartungsaufwand und Betriebssicherheit beeinflussen die tatsächliche Qualität.

Ein hoher Lumen-pro-Watt-Wert ist ein starkes Effizienzsignal, aber nur ein Teil der Bewertung. Für gute LED Beleuchtung müssen Lichtausbeute, Lichtverteilung, Beleuchtungsstärke, Candela, Gleichmäßigkeit, Blendung, technische Stabilität und langfristige Betriebssicherheit zusammenpassen.


Wie beeinflusst Lumen pro Watt die Stromkosten?

Lumen pro Watt beeinflusst die Stromkosten, weil ein höherer lm/W-Wert bei gleicher Lichtmenge eine niedrigere Leistungsaufnahme ermöglichen kann. Wenn eine Leuchte denselben Lichtstrom mit weniger Watt erzeugt, sinkt der Stromverbrauch bei gleicher Betriebszeit.

Besonders relevant wird diese Kennzahl bei vielen Leuchten, langen täglichen Laufzeiten oder großen Beleuchtungsanlagen. Dort können Unterschiede in der Lichtausbeute deutliche Auswirkungen auf Energieverbrauch, Betriebskosten und Wirtschaftlichkeit haben.

Für die Stromkosten sind vor allem vier Zusammenhänge wichtig:

  • Lichtmenge Gleiche Lumen mit weniger Watt Wenn zwei Leuchten ähnlich viel Licht erzeugen, benötigt die Leuchte mit höherem lm/W-Wert weniger elektrische Leistung. Dadurch kann dieselbe Lichtmenge energieeffizienter bereitgestellt werden.
  • Verbrauch Weniger Watt senken den Strombedarf Der Stromverbrauch entsteht aus Leistungsaufnahme und Betriebszeit. Sinkt die Wattzahl bei gleicher Beleuchtungsaufgabe, reduziert sich der Energiebedarf über die gesamte Nutzungsdauer.
  • Betriebszeit Lange Laufzeiten verstärken den Effekt Je länger eine Beleuchtung täglich betrieben wird, desto stärker wirkt sich die Effizienz aus. Besonders bei Industrie, Gewerbe, Außenflächen oder Sportanlagen kann ein besserer lm/W-Wert wirtschaftlich relevant sein.
  • Gesamtkosten Nicht nur den Verbrauch bewerten Eine Austauschentscheidung sollte nicht allein über lm/W getroffen werden. Entscheidend sind auch nutzbares Licht, Lichtqualität, Wartungsaufwand, Lebensdauer und Lebenszykluskosten.

Ein höherer Lumen-pro-Watt-Wert kann helfen, Stromkosten zu senken, wenn die Beleuchtungsaufgabe mit weniger Leistungsaufnahme erfüllt wird. Für eine realistische Bewertung sollten jedoch Effizienz, Lichtwirkung, Anschaffungskosten, Betriebszeit, Wartung und Nutzungsdauer gemeinsam betrachtet werden. Eine erste überschlägige Einordnung ermöglicht der Amortisationsrechner.


Welche Fehler passieren häufig bei der Bewertung von Lumen pro Watt?

Der häufigste Fehler ist, Lumen pro Watt als alleinigen Qualitätswert zu betrachten. lm/W zeigt die Lichtausbeute einer Leuchte, sagt aber nicht automatisch aus, ob die Beleuchtung in der Praxis gut nutzbar, langlebig oder für die Anwendung geeignet ist.

Für eine sinnvolle Bewertung muss klar sein, ob der angegebene Wert für die komplette Leuchte gilt, wie die Lichtmenge auf der Fläche ankommt und ob Lichtqualität, Technik und Betriebssicherheit zur Nutzung passen.

  • Fehler 1 Nur den höchsten lm/W-Wert bevorzugen

    Ein sehr hoher Lumen-pro-Watt-Wert wirkt auf den ersten Blick attraktiv, ist aber nicht automatisch die beste Wahl. Entscheidend ist, ob die Leuchte auch zur Fläche, Nutzung und Beleuchtungsaufgabe passt.

    Besser: lm/W als Effizienzkennzahl nutzen, aber immer zusammen mit Lichtwirkung, Qualität, Betriebssicherheit und realer Anwendung bewerten.

  • Fehler 2 Chip-lm/W mit Leuchten-lm/W verwechseln

    LED-Chips können unter idealen Bedingungen sehr hohe Effizienzwerte erreichen. Diese Werte entsprechen aber nicht automatisch der Lichtausbeute der fertigen Leuchte.

    Besser: Prüfen, ob der lm/W-Wert für die komplette Leuchte gilt und Verluste durch Optik, Abdeckung, Gehäuse, Treiber und Thermik berücksichtigt sind.

  • Fehler 3 Lumen pro Watt mit Helligkeit gleichsetzen

    lm/W beschreibt Effizienz, nicht direkt die Helligkeit. Eine sehr effiziente Leuchte kann trotzdem zu wenig Licht liefern, wenn der gesamte Lichtstrom für die Aufgabe nicht ausreicht.

    Besser: Lichtausbeute und Gesamtlichtstrom getrennt bewerten: lm/W zeigt Effizienz, Lumen zeigt die abgegebene Lichtmenge.

  • Fehler 4 Lichtverteilung und Lux ignorieren

    Ein hoher lm/W-Wert sagt nicht, ob das Licht auf der relevanten Fläche ankommt. Wird der Lichtstrom ungünstig verteilt, kann die Beleuchtungsstärke trotz guter Effizienz zu niedrig sein.

    Besser: Zusätzlich prüfen, welche Luxwerte auf der Fläche erreicht werden und ob die Lichtverteilung zur Montagehöhe und Nutzung passt.

  • Fehler 5 Lichtqualität, CRI und Lichtfarbe ignorieren

    Sehr hohe Effizienzwerte können mit Einschränkungen bei Lichtqualität, Farbwiedergabe oder Lichtfarbe verbunden sein. Für viele Anwendungen ist nicht nur viel Licht pro Watt wichtig, sondern auch die Qualität des Lichts.

    Besser: lm/W immer zusammen mit Farbwiedergabe, Lichtfarbe, Sehaufgabe, Kontrasterkennung und visueller Nutzbarkeit bewerten.

  • Fehler 6 Lebensdauer, Treiber und Thermomanagement ignorieren

    Ein hoher Anfangswert bringt wenig, wenn Treiber, Wärmeführung oder Komponentenqualität nicht zur Anwendung passen. Dann können Lichtleistung, Effizienz und Lebensdauer im Betrieb schneller nachlassen.

    Besser: Neben lm/W auch Lichtstromerhalt, Treiberqualität, Thermomanagement, Ausfallrisiko und langfristige Betriebssicherheit berücksichtigen.

Lumen pro Watt ist ein wichtiger Effizienzwert, aber kein vollständiger Qualitätsnachweis. Für eine belastbare Bewertung müssen Lichtausbeute, Lichtstrom, reale Leuchteneffizienz, Beleuchtungsstärke, Lichtverteilung, Lichtqualität und technische Zuverlässigkeit gemeinsam betrachtet werden.


Kostenfreie Lichtplanung für effiziente LED Beleuchtung

Lumen pro Watt zeigt, wie effizient eine Leuchte Licht erzeugt. Für eine passende LED Beleuchtung reicht der lm/W-Wert allein jedoch nicht aus. Entscheidend ist, dass Effizienz, Lichtstrom, Lux auf der Fläche, Leuchtenanzahl, Stromverbrauch, Betriebskosten und Lichtqualität zusammen bewertet werden.

  • Projektbezogene Bewertung von Lichtstrom, Effizienz und benötigter Beleuchtungsstärke
  • Empfehlung passender LED Leuchten, Leuchtenanzahl und Lichtverteilung
  • Auslegung auf Energieeffizienz, Lichtqualität und wirtschaftlichen Dauerbetrieb

Für eine erste Orientierung können Sie zusätzlich unseren Online-Lichtplaner nutzen oder eine kostenfreie Musterleuchte direkt am Einsatzort testen.

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Häufige Fragen zu Lumen pro Watt

Lumen pro Watt beschreibt, wie viel Licht eine Lampe oder Leuchte pro Watt elektrischer Leistung erzeugt. Der Wert zeigt die Lichtausbeute und hilft dabei, die Effizienz verschiedener Lichtquellen zu vergleichen.

lm/W ist die Abkürzung für Lumen pro Watt. Lumen steht für den Lichtstrom, Watt für die elektrische Leistungsaufnahme. Der Wert zeigt, wie viele Lumen pro Watt erzeugt werden.

Lumen pro Watt berechnet man, indem der Lichtstrom in Lumen durch die Leistungsaufnahme in Watt geteilt wird. Die Formel lautet: lm/W = Lumen ÷ Watt. Eine Leuchte mit 20.000 lm und 150 W erreicht rechnerisch rund 133 lm/W.

100 lm/W sind für LED Beleuchtung ein solider Effizienzwert. Für einfache Anwendungen kann dieser Bereich ausreichend sein. Bei professioneller LED Beleuchtung sind jedoch häufig höhere Werte möglich, abhängig von Leuchtentyp, Lichtqualität, Schutzart, Optik und technischer Ausführung.

150 lm/W sind ein sehr effizienter Wert für eine LED Leuchte, sofern sich die Angabe auf die komplette Leuchte und nicht nur auf einzelne LED-Chips bezieht. Zusätzlich sollten Lichtverteilung, Farbwiedergabe, Thermomanagement, Treiberqualität und Betriebssicherheit geprüft werden.

Ein guter lm/W-Wert bei LED Leuchten liegt häufig im Bereich von etwa 110 bis 140 lm/W. Werte von 140 bis 170 lm/W gelten als sehr effizient. Sehr hohe Werte sollten genau geprüft werden, weil sie je nach Herstellerangabe nur unter bestimmten Bedingungen oder für einzelne Komponenten gelten können.

Ein höherer lm/W-Wert bedeutet grundsätzlich eine bessere Lichtausbeute, ist aber nicht automatisch die bessere Leuchte. Entscheidend ist, ob die Leuchte auch ausreichend Lichtstrom liefert, das Licht sinnvoll verteilt, blendarm nutzbar ist und langfristig zuverlässig arbeitet.

Lumen beschreibt die abgegebene Lichtmenge, Watt die elektrische Leistungsaufnahme und Lumen pro Watt die Effizienz. Lumen zeigt also, wie viel Licht erzeugt wird, Watt zeigt den Energiebedarf und lm/W zeigt, wie effizient Licht aus der aufgenommenen Leistung entsteht.

LEDs wandeln elektrische Energie deutlich effizienter in sichtbares Licht um als Glühlampen. Bei Glühlampen wird ein großer Teil der Energie als Wärme abgegeben, während moderne LED Technik deutlich mehr nutzbaren Lichtstrom pro Watt erzeugen kann.

Lichtausbeute ist die konkrete Kennzahl in Lumen pro Watt. Effizienz ist der allgemeinere Begriff dafür, wie wirtschaftlich oder wirksam Energie genutzt wird. Bei Beleuchtung beschreibt die Lichtausbeute, wie viel Licht pro Watt elektrischer Leistung entsteht.

Eine Leuchte mit weniger lm/W kann besser geeignet sein, wenn sie das Licht gezielter verteilt, weniger blendet, eine bessere Farbwiedergabe bietet, robuster aufgebaut ist oder langfristig zuverlässiger arbeitet. Für die Praxis zählt nicht nur Effizienz, sondern die gesamte Nutzbarkeit der Beleuchtung.

Für die Produktauswahl ist der lm/W-Wert der kompletten Leuchte entscheidend. LED-Chips können unter idealen Bedingungen höhere Effizienzwerte erreichen, aber in der fertigen Leuchte entstehen Verluste durch Optik, Abdeckung, Gehäuse, Treiber und Thermomanagement.

Ein höherer Lumen-pro-Watt-Wert kann Stromkosten senken, wenn dieselbe Lichtmenge mit weniger Watt erzeugt wird. Der Effekt ist besonders relevant bei vielen Leuchten, langen Laufzeiten und großen Beleuchtungsanlagen. Zusätzlich sollten Betriebszeit, Strompreis, Wartung und Lebensdauer berücksichtigt werden.

Bei einer Umrüstung hilft Lumen pro Watt, die Effizienz alter und neuer Leuchten zu vergleichen. Wichtig ist jedoch, nicht nur den lm/W-Wert zu betrachten, sondern auch Zielbeleuchtungsstärke, Lichtverteilung, Leuchtenanzahl, Stromverbrauch, Wartungsaufwand und Lichtqualität einzubeziehen.


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Lichtausbeute verstehen, Effizienz einordnen und LED Beleuchtung richtig bewerten

Lumen pro Watt ist eine wichtige Kennzahl für die Effizienz von LED Beleuchtung. Für eine professionelle Bewertung zählen jedoch zusätzlich Lichtstrom, Beleuchtungsstärke auf der Fläche, Lichtverteilung, Lichtqualität, Lebensdauer, Wartungsaufwand und Betriebssicherheit.

Weitere technische Grundlagen zu Lichtstrom, Watt, Lux, Normen, Lichtqualität, Komponenten, Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit finden Sie im LED Ratgeber.

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