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LED Industriebeleuchtung in Premium-Qualität

Eine gute LED Industriebeleuchtung bringt helles, gleichmäßiges und blendfreies Licht in Industriehalle, Fertigung und Gewerbebetrieb. Leuchten mit Markenkomponenten senken den Stromverbrauch in der Regel deutlich, laufen im Mehrschichtbetrieb zuverlässig und machen den Lampenwechsel unter der Hallendecke weitgehend überflüssig.

  • Normgerechte Beleuchtungsstärke: abgestimmt auf Sehaufgabe und Arbeitsplatz nach ASR A3.4
  • Robust für den Dauerbetrieb: Markenkomponenten, hohe Schutzart, Einsatz von minus 40 bis plus 85 °C
  • Blendfrei an Maschine und Werkbank: ruhiges, flimmerfreies Licht für sicheres Arbeiten
  • Dimmbar und steuerbar: Präsenz- und Tageslichtsteuerung senken die Stromkosten

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LED Industriebeleuchtung in einer Produktionshalle mit Maschinen, Kran und gleichmäßig ausgeleuchteten Arbeitsplätzen

Welche Industrieleuchten eignen sich für Halle und Fertigung?

Unsere LED Industrieleuchten sind auf maximale Betriebssicherheit, hohe Ausfallsicherheit und wartungsarmen Dauerbetrieb ausgelegt. Die Grundlage dafür sind Premium-Markenkomponenten von Marktführern wie Philips®, Lumileds® und Mean Well®. Für Ihren Betrieb heißt das: zuverlässiges Licht in jeder Schicht und kaum Stillstand durch Leuchtenausfälle.

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Ratgeber Industriebeleuchtung

Was macht eine gute Industriebeleuchtung aus?

In einer Industriehalle hängt viel am Licht: Mitarbeiter müssen Teile, Maße und Gefahren sicher erkennen, Staplerfahrer brauchen klare Sicht, und jeder Leuchtenausfall unter der Hallendecke kostet Zeit. Eine gute Beleuchtung für die Industrie verbindet deshalb drei Dinge: genug Licht für die jeweilige Sehaufgabe, keine Blendung und Leuchten, die jahrelang ohne Ausfall laufen.

Gute Industriebeleuchtung erkennt man daran, dass sie im Betrieb nicht auffällt: Sie ist überall hell genug, blendet niemanden und fällt nicht aus.

Die folgenden Antworten helfen bei den wichtigsten Entscheidungen, von Lux und Vorschriften über Hallenhöhe, Leuchtentypen und Leuchtenzahl bis zu Lichtfarbe, Steuerung, Kosten, Förderung und typischen Planungsfehlern.

Wie viel Lux braucht eine Industriehalle?

Eine Industriehalle braucht je nach Tätigkeit meist 100 bis 200 Lux im Lager, 300 bis 500 Lux in Produktion und Montage und 750 bis 1.000 Lux an Prüfplätzen. Lux beschreibt, wie viel Licht auf der Arbeitsfläche ankommt; wie hell es sein muss, hängt von der Sehaufgabe ab.

BereichTypische TätigkeitBeleuchtungsstärke
Verkehrswege in HallenFahr- und Gehwege, Staplerverkehr50 bis 150 lx
LagerLagern, Ein- und Auslagern100 bis 200 lx
Grobe ArbeitenGrobe Montage, Schweißen, Gießen200 bis 300 lx
Mittelfeine ArbeitenMaschinenarbeit, Montage, Verpackung300 bis 500 lx
Feine ArbeitenFeinmontage, Prüfen, Qualitätskontrolle750 bis 1.000 lx

Richtwerte in Anlehnung an ASR A3.4 und DIN EN 12464-1; die genauen Werte legt die Lichtberechnung für Ihre Tätigkeiten fest.

Gemessen wird in der Regel auf der Arbeitsfläche, nicht auf dem Boden. Ebenso wichtig wie der Mittelwert ist die Gleichmäßigkeit U0, also wie stark die dunkelste Stelle vom Durchschnitt abweicht. Dunkle Zonen zwischen Maschinen sind ein Sicherheitsrisiko, auch wenn der Mittelwert stimmt.

Für die meisten Produktionsbereiche sind 300 bis 500 lx ein guter Wert; Prüfplätze bekommen gezielt mehr Licht.

Welche Vorschriften gelten für die Beleuchtung in der Industrie?

Für die Beleuchtung in der Industrie gilt in Deutschland vor allem die Technische Regel ASR A3.4, ergänzt durch die DIN EN 12464-1. Die ASR legt Mindestwerte für Beleuchtungsstärke, Gleichmäßigkeit und Blendungsbegrenzung fest, die Norm nennt Werte für sehr viele einzelne Tätigkeiten und Räume.

  • ASR A3.4Pflicht für ArbeitsstättenMindestwerte für Licht, Gleichmäßigkeit und Blendungsbegrenzung.
  • DIN EN 12464-1PlanungsnormDetaillierte Werte für Tätigkeiten, Räume und Sehaufgaben.
  • GefährdungsbeurteilungPflicht des ArbeitgebersPrüft, ob das Licht für jede Tätigkeit ausreicht.

Als Betreiber sind Sie für die Einhaltung verantwortlich. Eine Lichtberechnung vor dem Umbau zeigt schwarz auf weiß, dass jeder Arbeitsbereich die geforderten Werte erreicht, und eignet sich als Nachweis für die Gefährdungsbeurteilung.

Wer nach ASR A3.4 plant, ist bei Prüfungen durch Berufsgenossenschaft oder Gewerbeaufsicht in der Regel auf der sicheren Seite.

Was unterscheidet die Beleuchtung von Industriehalle und Gewerbehalle?

Eine Industriehalle braucht meist mehr Licht aus größerer Höhe, robustere Leuchten und eine Zonenschaltung für den Schichtbetrieb, eine Gewerbehalle vor allem flexible Helligkeit für unterschiedliche Nutzungen. Industriehallen sind oft 8 bis 15 m hoch und groß; die Industriehallenbeleuchtung muss außerdem Staub, Wärme und manchmal Öl oder Dämpfe aushalten.

Gewerbehallen sind oft kleiner und vielseitiger genutzt, etwa als Werkstatt, Lager und Ausstellung unter einem Dach. Die Gewerbebeleuchtung muss deshalb flexibel sein: unterschiedliche Helligkeiten je Bereich, gute Farbwiedergabe für Kundenbereiche und eine einfache Bedienung.

  • Industriehalle8 bis 15 m Höhe, SchichtbetriebLeistungsstarke Leuchten, Zonen getrennt schalten.
  • Gewerbehalle4 bis 8 m Höhe, gemischte NutzungFlexible Helligkeit je Bereich, gute Farbwiedergabe.
  • MaschinenhalleGroße Maschinen, KranbahnenLicht ohne Schatten hinter Maschinen, Kranbahn frei halten.

Je gemischter eine Halle genutzt wird, desto wichtiger ist eine Planung nach Zonen statt nach einem einzigen Mittelwert.

Worauf kommt es bei der Beleuchtung von Produktion und Fertigung an?

In Produktion und Fertigung kommt es auf gleichmäßiges, blendfreies Licht ohne harte Schatten an, meist mit 300 bis 500 Lux an Maschinen und Montage und gezielt mehr an Prüfplätzen. An Montagebändern, Maschinen und Prüfplätzen müssen Mitarbeiter kleine Details erkennen, oft über eine ganze Schicht.

Für Prüf- und Kontrollplätze ist die Farbwiedergabe wichtig. Der Farbwiedergabeindex CRI zeigt, wie natürlich Farben unter dem Licht wirken; für die meisten Fertigungsbereiche reicht Ra 80, für Farbprüfungen sind höhere Werte sinnvoll. An laufenden Maschinen verhindert flimmerfreies Licht, dass sich drehende Teile scheinbar langsamer bewegen oder stillstehen.

Ein Beispiel aus der Praxis ist die Produktionshalle von Wienerberger: Dort wurde die Beleuchtung nach Zonen geplant, sodass Maschinen, Montage und Verkehrswege jeweils das passende Licht bekommen.

In der Fertigung zahlt sich gutes Licht doppelt aus: weniger Fehler in der Kontrolle und weniger Unfälle an der Maschine.

Welche Leuchten eignen sich für Industriehallen?

In der Industriehallenbeleuchtung kommen vor allem drei Leuchtentypen zum Einsatz: Hallenstrahler für hohe Hallen, Lichtbandleuchten für niedrigere Hallen, Regalgassen und lange Montagelinien sowie Flutlichtstrahler für Außenbereiche und Sonderaufgaben. Welche Bauform passt, hängt vor allem von Hallenhöhe, Raumaufteilung und Regalen ab.

LeuchtentypTypische MontagehöheGeeignet für
Hallenstrahlerab etwa 6 mHohe Produktions- und Lagerhallen, große freie Flächen
Lichtbandleuchtenetwa 3 bis 8 mWerkstätten, Regalgassen, lange Montagelinien
FlutlichtstrahlerFassade oder MastLadezonen, Hof, Außenlager und Sonderbeleuchtung

Richtwerte; die passende Bauform zeigt die Lichtberechnung für Ihre Halle.

Für Regalgassen und Montagelinien bilden LED Linear Lights durchgehende Lichtbänder, die das Licht gleichmäßig über die ganze Länge verteilen. In hohen Hallen bringen Hallenstrahler mit passender Optik dagegen mehr Licht mit weniger Lichtpunkten auf den Boden.

In hohen Hallen spielen Hallenstrahler ihre Stärke aus, in niedrigen Hallen und Gassen oft Lichtbandleuchten.

Wie viele Leuchten braucht eine Industriehalle?

Eine Industriehalle mit 1.000 m² braucht je nach Hallenhöhe und Beleuchtungsstärke meist 12 bis 32 Leuchten: in niedrigen Hallen mehr Leuchten mit geringerer Leistung, in hohen Hallen weniger, aber stärkere. Eine erste Orientierung gibt die Lichtstrommethode: Man berechnet, wie viel Licht die Fläche insgesamt braucht, und teilt es durch den Lichtstrom einer Leuchte, gemessen in Lumen.

Hallenhöhe300 lx500 lx
4 bis 6 m26 bis 30 Leuchten mit je etwa 150 W26 bis 30 Leuchten mit je etwa 240 W
6 bis 10 m18 bis 22 Leuchten mit je etwa 200 W28 bis 32 Leuchten mit je etwa 200 W
10 bis 15 m12 bis 14 Leuchten mit je etwa 300 W20 bis 24 Leuchten mit je etwa 300 W

Grobe Richtwerte für eine Halle mit 1.000 m² nach der Lichtstrommethode; die genaue Anzahl, Leistung und Anordnung liefert die Lichtberechnung.

In die Rechnung fließt ein Wartungsfaktor ein. Er berücksichtigt, dass Leuchten mit der Zeit etwas Licht verlieren und Staub sich ablagert. Die Halle wird deshalb zu Beginn etwas heller geplant, damit sie auch nach vielen Jahren noch die geforderten Werte erreicht. Wie breit eine Leuchte das Licht verteilt, bestimmt der Abstrahlwinkel: In hohen Hallen bündeln engere Optiken das Licht auf den Boden.

Mehr Leuchten mit etwas weniger Leistung sorgen meist für gleichmäßigeres Licht und weniger Schatten als wenige sehr starke Leuchten.

Welche Leuchten halten Staub, Hitze und aggressive Luft aus?

Für Staub, Hitze und aggressive Luft eignen sich Leuchten mit Schutzart IP65 oder höher, gutem Thermomanagement und, wo Ammoniak in der Luft ist, einem Zertifikat für Ammoniakbeständigkeit. In vielen Betrieben ist die Luft alles andere als sauber: Holz- und Metallstaub, Öldunst, hohe Temperaturen unter dem Hallendach oder Ammoniak in der Lebensmittel- und Agrarindustrie.

BelastungWorauf Sie achten solltenWoran Sie es erkennen
Staub und FeuchtigkeitDichtes GehäuseIP65 oder höher im Datenblatt
Hitze unter dem DachGute Kühlung, hoher TemperaturbereichUmgebungstemperatur im Datenblatt
Kälte im KühllagerStart bei MinusgradenEinsatz bis minus 30 bis minus 40 °C
Ammoniak und DämpfeBeständige Dichtungen und OberflächenZertifikat für Ammoniakbeständigkeit
Stöße und TrefferStabiles GehäuseIK Schutzart oder Ballwurfsicherheit

Die Angaben stehen im Datenblatt der jeweiligen Leuchte.

Wie dicht eine Leuchte ist, zeigt die IP Schutzart: IP65 bedeutet staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser. Für Betriebe mit aggressiver Luft gibt es ammoniakbeständige Leuchten, deren Dichtungen und Oberflächen dauerhaft standhalten. Bei Hitze entscheidet das Thermomanagement, also wie gut die Leuchte ihre Wärme abführt, über die Lebensdauer.

Eine Leuchte, die zur Umgebung passt, hält in der Regel viele Jahre ohne Ausfall; eine falsch gewählte oft nicht einmal die Garantiezeit.

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Woran erkennt man hochwertige Leuchten für die Industrie?

Hochwertige Industrieleuchten erkennt man an einem Treiber vom Markenhersteller, LED Chips mit gleichbleibender Lichtfarbe, einer Lebensdauerangabe mit L-Wert und einer mehrjährigen Herstellergarantie. Industrieleuchten laufen oft 4.000 bis 6.000 Stunden im Jahr und hängen so hoch, dass jeder Austausch einen Hubsteiger und manchmal einen Produktionsstopp bedeutet.

MerkmalWorauf Sie achten solltenWarum es zählt
TreiberMarkenhersteller, im Datenblatt genanntHäufigste Ausfallursache günstiger Leuchten
LED ChipsMarkenhersteller, gleichbleibende LichtfarbeGleiches Licht auch beim Nachkauf
LebensdauerAngabe mit L-Wert, etwa L80 bei 50.000 hNur so sind Werte vergleichbar
FlimmerfreiheitNachweis, etwa nach IEEE 1789Kein Stroboskopeffekt an Maschinen
GarantieMehrjährige HerstellergarantieZeigt, wie viel der Hersteller seiner Leuchte zutraut

Die Angaben stehen im Datenblatt der jeweiligen Leuchte.

Der LED Treiber versorgt die LEDs mit Strom und ist bei günstigen Leuchten das Bauteil, das am häufigsten ausfällt. Die LED Lebensdauer wird über den L-Wert angegeben: L80 bei 50.000 Stunden bedeutet, dass die Leuchte nach dieser Zeit noch mindestens 80 Prozent ihres Lichts abgibt.

Leuchten mit Markenkomponenten fallen seltener aus und sparen so über viele Jahre Reparatur- und Folgekosten unter der Hallendecke.

Welche Lichtfarbe passt in Industrie und Gewerbe?

In den meisten Industrie- und Gewerbehallen hat sich neutralweißes Licht mit 4.000 Kelvin bewährt: Es wirkt sachlich und aktivierend, gibt Farben natürlich wieder und ermüdet über eine lange Schicht weniger als sehr kaltes Licht. Die Lichtfarbe wird in Kelvin angegeben; je höher der Wert, desto kühler wirkt das Licht.

  • 3.000 KelvinWarmweißFür Empfang, Ausstellung und Pausenbereiche.
  • 4.000 KelvinNeutralweißStandard für Produktion, Lager und Werkstatt.
  • 5.700 KelvinKaltweißFür Prüfbereiche und sehr hohe Hallen mit hohem Kontrastbedarf.

Wichtig ist auch, dass alle Leuchten einer Halle dieselbe Lichtfarbe haben. Unterschiedliche Weißtöne fallen besonders auf hellen Hallenböden und Wänden auf. Wer später Leuchten nachkauft, sollte deshalb auf Hersteller achten, die dieselbe Lichtfarbe über Jahre liefern.

4.000 Kelvin ist für die meisten Industrie- und Gewerbehallen die richtige Wahl.

Lohnt sich die Umrüstung der Industriebeleuchtung auf LED?

Ja, in den meisten Fällen: Eine Umrüstung auf LED senkt den Verbrauch gegenüber Halogen-Metalldampflampen, Natriumdampflampen oder Leuchtstoffröhren in der Regel um mehr als die Hälfte. Dazu ist das Licht sofort da, ohne Aufwärmzeit, und der regelmäßige Lampenwechsel entfällt. Wer HQI und HQL durch LED ersetzt, kann vorhandene Aufhängungen und Leitungen häufig weiter nutzen.

Im Mehrschichtbetrieb rechnet sich eine Umrüstung auf LED meist schon nach zwei bis vier Jahren.

Wie spart eine Lichtsteuerung in der Halle zusätzlich Strom?

Eine Lichtsteuerung spart in der Halle meist noch einmal ein Viertel bis ein Drittel des Stroms, weil das Licht nur dort hell ist, wo gerade gearbeitet wird. In vielen Hallen brennt das Licht sonst durchgehend, obwohl ganze Bereiche zeitweise leer sind.

Ein Lichtmanagement schaltet Hallenbereiche nach Bedarf, regelt bei Tageslicht über Lichtsensoren herunter und schaltet ungenutzte Gänge ab. In größeren Anlagen geschieht das oft über DALI, einen digitalen Standard, mit dem sich jede Leuchte einzeln ansprechen lässt.

  • PräsenzmelderIn Gängen, Lagerzonen und NebenräumenLicht nur bei Bedarf, sonst gedimmtes Grundlicht.
  • TageslichtsensorUnter Lichtbändern und an FensterfrontenKunstlicht regelt bei Sonne automatisch herunter.
  • ZonenschaltungJe Fertigungsbereich oder SchichtUngenutzte Bereiche bleiben aus oder gedimmt.

Statt ganz auszuschalten, dimmen viele Betriebe ungenutzte Bereiche auf ein Grundlicht von 10 bis 20 Prozent. So bleibt die Halle orientierbar, und Staplerfahrer fahren nie in einen dunklen Gang. Voraussetzung ist, dass sich die Leuchten dimmen lassen.

Dimmen statt Ausschalten hält die Halle orientierbar und spart trotzdem den Großteil des Stroms.

Was kostet eine LED Industriebeleuchtung?

Was eine LED Industriebeleuchtung kostet, ist sehr individuell und hängt vor allem von Fläche, Hallenhöhe, Beleuchtungsstärke und dem Aufwand für die Montage ab. Bei einer Umrüstung sind Leuchten und Montage die größten Posten, bei einem Neubau kommen Elektrik und Steuerung hinzu.

KostenblockWovon er abhängtHinweis
LeuchtenFläche, Beleuchtungsstärke, QualitätBei einer Umrüstung der größte Posten
MontageHallenhöhe, Hubsteiger, laufender BetriebMontage oft am Wochenende oder zonenweise
Elektrik und SteuerungZonen, Präsenzmelder, DALILohnt sich bei langen Laufzeiten
PlanungLichtberechnung, Nachweis nach ASR A3.4Kostenfreie Lichtberechnung nutzen

Richtwerte; der tatsächliche Preis ergibt sich aus Lichtberechnung und Angebot.

Die laufenden Kosten lassen sich gut abschätzen: 20 Leuchten mit je 200 W brauchen 4 kWh pro Stunde. Bei 4.000 Betriebsstunden im Jahr und 25 Cent je Kilowattstunde sind das rund 4.000 € Strom im Jahr. Beim LED Stromverbrauch lohnt der Blick auf die Systemleistung, über die gesamte Nutzungsdauer zählen die Lebenszykluskosten mehr als der Kaufpreis. Wie schnell sich ein Umbau rechnet, zeigt der Amortisationsrechner.

Den genauen Preis für Ihre Halle liefert die Lichtberechnung, nicht eine Pauschale.

Welche Förderung gibt es für LED Industriebeleuchtung?

Unternehmen können die Umrüstung auf LED häufig fördern lassen, etwa über Bundesprogramme zur Energieeffizienz in der Wirtschaft, Programme der Länder oder zinsgünstige Kredite. Die Förderprogramme für LED Beleuchtung ändern sich regelmäßig, Bedingungen und Fördersätze hängen von Unternehmensgröße und Maßnahme ab.

FörderwegFür wenGut zu wissen
Bundesförderung für Energieeffizienz in der WirtschaftUnternehmen aller GrößenZuschuss für Maßnahmen mit nachweisbarer Einsparung; Bedingungen je nach Unternehmensgröße
Programme der LänderJe nach Bundesland, oft kleine und mittlere UnternehmenErgänzend oder statt Bundesförderung, Fristen beachten
Zinsgünstige FörderkrediteUnternehmen mit größeren UmbautenFinanzieren Umrüstung und Steuerung über mehrere Jahre

Stand Oktober 2026. Bedingungen und Fördersätze ändern sich; vor dem Auftrag aktuell prüfen.

Für den Antrag braucht es meist eine Lichtplanung, einen Vergleich des Energieverbrauchs alt gegen neu und ein Angebot. Wichtig ist die Reihenfolge: erst den Antrag stellen, dann den Auftrag vergeben. Häufig wird außerdem verlangt, dass die neue Anlage eine bestimmte Einsparung erreicht.

Wer die Förderung früh einplant, senkt die Investition oft spürbar, ohne an der Qualität der Leuchten zu sparen.

Welche Fehler sollten Betriebe bei der Industriebeleuchtung vermeiden?

Die häufigsten Fehler sind eine fehlende Lichtberechnung, eine Optik, die nicht zur Hallenhöhe passt, und günstige Treiber; sie führen zu dunklen Zonen, Blendung und frühen Ausfällen. Die meisten Fehler entstehen nicht bei der Montage, sondern schon bei der Auswahl der Leuchten.

FehlerFolgeBesser
Ohne Lichtberechnung planenDunkle Zonen oder unnötig viel LeistungLichtberechnung nach ASR A3.4 vor dem Kauf
Optik passt nicht zur HallenhöheEcken bleiben dunkel, Licht streut an die WändeAbstrahlwinkel nach Montagehöhe wählen
Regale und Kranbahnen vergessenSchatten in Gassen und unter dem KranLeuchten zwischen Regalen und neben Kranbahnen planen
Lichtfarben mischenUnruhiges Hallenbild, Nachkauf schwierigEine Lichtfarbe für die ganze Halle wählen
Günstige TreiberFrühe Ausfälle unter der HallendeckeMarkentreiber und L-Wert im Datenblatt prüfen
Steuerung weglassenLicht brennt in leeren BereichenPräsenz- und Tageslichtsteuerung einplanen

Die Lichtberechnung deckt die meisten dieser Punkte schon vor dem Kauf auf.

Eine Lichtberechnung vor dem Kauf verhindert die meisten dieser Fehler.

Was gilt für Außenbereiche, Ladezonen und Hof?

Ladezonen, Zufahrten, Außenlager und Parkflächen brauchen eine eigene Beleuchtung mit Flutlichtstrahlern oder Mastleuchten, die Wind und Wetter aushalten. Das gilt vor allem im Winter, wenn Schichtwechsel und Anlieferungen im Dunkeln stattfinden.

Für die Planung im Freien gelten andere Werte und Regeln als in der Halle, etwa zur Blendung von Nachbarn und Straßenverkehr. Alles Wichtige dazu gehört zur LED Betriebsgeländebeleuchtung, die sich gut zusammen mit der Hallenbeleuchtung planen lässt.

Wer Halle und Außenflächen gemeinsam plant, bekommt ein einheitliches Lichtkonzept für den ganzen Betrieb.

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    Mit einer Lichtberechnung sehen Sie schon vor dem Kauf, wie hell und gleichmäßig Ihre Halle beleuchtet wird. Unsere Lichtplanung ist kostenfrei, unverbindlich und liegt in der Regel nach 3 bis 7 Werktagen vor.

    1Halle beschreiben

    Sie nennen uns Grundriss, Hallenhöhe, Tätigkeiten und die vorhandene Beleuchtung, gern mit Plänen oder Fotos.

    2Lichtberechnung erstellen

    Unsere Lichttechniker planen die passenden Leuchten, ihre Anzahl und Anordnung für jeden Bereich.

    3Planung und Angebot erhalten

    Sie erhalten eine übersichtliche Planung mit 3D-Ansichten und Lichtwerten sowie ein unverbindliches Angebot.

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    • 1
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    Häufige Fragen zur Industriebeleuchtung

    Ihre Frage ist nicht dabei? Wir beraten Sie gern persönlich unter 030 403 646 688.

    Das hängt von der Tätigkeit ab. Für grobe Arbeiten reichen meist 200 bis 300 lx, für Maschinenarbeit und Montage sind 300 bis 500 lx üblich, für feine Prüfarbeiten 750 lx und mehr. Die genauen Werte nennen ASR A3.4 und DIN EN 12464-1.

    In den meisten Hallen hat sich neutralweißes Licht mit 4.000 Kelvin bewährt. Es gibt Farben natürlich wieder und wirkt aktivierend. Kaltweißes Licht mit 5.700 Kelvin wird teils in Prüfbereichen oder sehr hohen Hallen eingesetzt.

    Meist hängen die Leuchten direkt unter dem Dach oder an Tragschienen. Wichtig ist, dass Kranbahnen und Regale das Licht nicht abschatten; die passende Höhe und Anordnung zeigt die Lichtberechnung.

    In der Regel ja. Die Leuchten werden zonenweise, in Randzeiten oder am Wochenende getauscht, sodass die Produktion weiterläuft. Den Ablauf stimmen Betrieb und Elektriker vorab ab.

    L80 gibt an, nach wie vielen Betriebsstunden eine Leuchte noch mindestens 80 Prozent ihres ursprünglichen Lichtstroms abgibt. Bei hochwertigen Industrieleuchten liegt dieser Wert meist bei 50.000 Stunden oder mehr.

    Arbeitsstätten brauchen je nach Größe und Gefährdung eine Sicherheitsbeleuchtung für Fluchtwege und gefährliche Arbeitsplätze. Sie wird getrennt von der Allgemeinbeleuchtung geplant; die Anforderungen ergeben sich aus Arbeitsstättenregeln und Bauordnung.

    Gegenüber Halogen-Metalldampflampen oder alten Leuchtstoffröhren sinkt der Verbrauch in der Regel um mehr als die Hälfte. Mit Präsenz- und Tageslichtsteuerung ist oft noch mehr möglich.

    Hochwertige LED Leuchten sind meist auf 50.000 Betriebsstunden oder mehr ausgelegt. Im Zweischichtbetrieb entspricht das rund zehn Jahren.

    In hohen Hallen ab etwa 6 m kommen meist Hallenstrahler zum Einsatz, in niedrigeren Hallen, Regalgassen und an Montagelinien oft Lichtbandleuchten. Für Ladezonen und Außenbereiche eignen sich Flutlichtstrahler.

    Je nach Hallenhöhe und Beleuchtungsstärke meist 12 bis 32 Leuchten: in niedrigen Hallen mehr Leuchten mit geringerer Leistung, in hohen Hallen weniger, aber stärkere. Die genaue Zahl liefert die Lichtberechnung.


    Weiterführende Inhalte

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    Über August Müller Lichttechnik

    Die August Müller Lichttechnik AG ist Hersteller von LED Beleuchtung in Premium-Qualität für Industrie, Gewerbe und Sport. Premium-Markenkomponenten von Marktführern stehen für maximale Betriebssicherheit, hohe Ausfallsicherheit und wartungsarmen Dauerbetrieb, im Direktvertrieb über unseren eigenen Online-Shop.

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