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Insektenfreundliche Außenbeleuchtung: Ratgeber und passende LED Leuchten

Insektenfreundliche Beleuchtung ist Außenbeleuchtung, die nachtaktive Insekten möglichst wenig anlockt und stört. Entscheidend sind eine warmweiße Lichtfarbe mit geringem Blauanteil, Licht, das nur nach unten auf die Nutzfläche fällt, geschlossene Leuchten und Betriebszeiten, die sich am tatsächlichen Bedarf orientieren. So lässt sich die sichere Beleuchtung von Wegen, Parkplätzen, Sportanlagen und Betriebsgeländen mit dem Schutz von Insekten verbinden.

Dieser Ratgeber erklärt, welches Licht Insekten weniger anzieht, wie viel Kelvin sinnvoll sind, woran Sie insektenfreundliche Außenleuchten erkennen und welche gesetzlichen Vorgaben in Deutschland gelten. Im Anschluss finden Sie passende LED Leuchten für eine insektenfreundlichere Außenbeleuchtung.


Was ist insektenfreundliche Beleuchtung?

Insektenfreundliche Beleuchtung, auch insektenschonende oder naturschutzgerechte Beleuchtung genannt, verringert die Folgen von künstlichem Licht für nachtaktive Insekten. Ganz ohne Wirkung ist kein Licht. Das Ziel ist deshalb, so viel Licht wie nötig und so wenig wie möglich einzusetzen, in der richtigen Lichtfarbe und nur dort, wo es gebraucht wird.

Merkmale insektenfreundlicher Beleuchtung im Außenbereich
  • Lichtfarbe Warmweiß statt kaltweiß Licht mit höchstens 3.000 K und geringem Blauanteil lockt in der Regel deutlich weniger Insekten an als neutralweißes oder kaltweißes Licht.
  • Abstrahlung Licht nur nach unten Im montierten Zustand tritt kein Licht oberhalb der Horizontalen aus. Die Leuchte beleuchtet nur die Fläche, die tatsächlich genutzt wird.
  • Gehäuse Geschlossen und staubdicht Eine hohe IP-Schutzart verhindert, dass Insekten in das Gehäuse eindringen und dort verenden.
  • Lichtmenge So hell wie nötig Eine Beleuchtungsstärke, die sich an der Nutzung orientiert, vermeidet unnötige Helligkeit in der Umgebung.
  • Betriebszeit Licht nur bei Bedarf Zeitschaltung, Bewegungsmelder und Dimmung verkürzen die Zeit, in der das Licht auf Insekten wirkt.
  • Lichtpunkthöhe Möglichst niedrig montiert Niedriger angebrachte Leuchten sind in der Umgebung weniger weit sichtbar, sofern dafür nicht mehr Leuchten nötig sind.

Warum zieht Licht Insekten an?

Nachtaktive Insekten orientieren sich am hellen Nachthimmel. Künstliches Licht stört diese Orientierung: Die Tiere kreisen um die Leuchte, bis sie erschöpft sind oder zur leichten Beute werden. Fachleute sprechen von einer ökologischen Falle, bekannt ist auch der Begriff Staubsaugereffekt. Zusammen mit der Lichtverschmutzung gilt künstliches Licht als ein Grund für den Rückgang vieler Insektenarten.

Bei vielen Insektengruppen wirken UV-Licht und blaues Licht besonders stark. Beides geben vor allem kaltweiße Leuchten und ältere Entladungslampen ab.

  • Orientierung Insekten verlieren die Richtung Statt Nahrung oder Partner zu suchen, bleiben die Tiere am Licht gefangen.
  • Energie Erschöpfung am Licht Viele Insekten umkreisen die Lichtquelle, bis sie erschöpft zu Boden fallen oder Fressfeinden zum Opfer fallen.
  • Ökosystem Weniger Bestäubung und Nahrung Insekten, die am Licht verharren, fehlen bei der Bestäubung von Pflanzen und als Nahrung für Vögel und Fledermäuse.

Welches Licht zieht keine Insekten an?

Ein Licht, das Insekten überhaupt nicht anzieht, gibt es nicht. Am geringsten ist die Wirkung jedoch bei warmweißem Licht mit wenig Blauanteil. Je wärmer die Lichtfarbe, desto weniger Insekten werden in der Regel angelockt. Kaltweißes und tageslichtweißes Licht zieht dagegen deutlich mehr Insekten an, weil es mehr kurzwellige Anteile enthält. Für insektenfreundliches Licht wird deshalb warmweißes Licht empfohlen.

Wirkung verschiedener Lichtfarben auf Insekten

Die Übersicht zeigt, wie unterschiedliche Lichtfarben auf Insekten wirken:

Lichtfarbe Wirkung auf Insekten Einordnung
Tageslichtweiß ab 5.000 K Hoch Hoher Blauanteil, für insektenfreundliche Außenbeleuchtung nicht empfohlen.
Neutralweiß 4.000 K Mittel bis hoch Häufig auf Arbeits- und Sportflächen. Wenn nötig, mit Dimmung und kurzen Betriebszeiten kombinieren.
Warmweiß 3.000 K Gering Häufig genannter Richtwert für insektenfreundliche Beleuchtung.
Warmweiß 2.700 K Geringer Weniger Blauanteil als 3.000 K bei angenehmer, gut sichtbarer Beleuchtung.

Die Einordnung beschreibt eine Tendenz. Die tatsächliche Wirkung hängt unter anderem vom konkreten Spektrum, der Lichtmenge und der Umgebung ab. Auch warmweißes Licht wirkt auf Insekten, wenn es zu hell ist, nach oben strahlt oder die ganze Nacht brennt.


Wie viel Kelvin ist insektenfreundlich?

Als Planungsrichtwert für insektenfreundliche Außenbeleuchtung werden häufig höchstens 3.000 Kelvin genannt. Bei vergleichbarer LED Technik enthält eine niedrigere Farbtemperatur meist weniger kurzwellige Anteile.

Entscheidend bleibt jedoch das Lichtspektrum, denn Leuchten mit ähnlicher Kelvinzahl können unterschiedlich auf Insekten wirken. Damit Farben und Kontraste gut erkennbar bleiben, achten Sie zusätzlich auf einen guten Farbwiedergabeindex.

  • 2.700 K Warmweiß mit wenig Blauanteil Angenehm warmes Licht mit noch weniger Blauanteil als 3.000 K. Häufig an Wegen, Eingängen, Parkplätzen und Sportanlagen eingesetzt.
  • 3.000 K Häufiger Planungsrichtwert Noch warmweiß, enthält aber etwas mehr Blauanteil als 2.700 K.
  • 4.000 K und mehr Nur mit Bedacht Neutralweißes und kaltweißes Licht zieht in der Regel deutlich mehr Insekten an. Wo es nötig ist, helfen Dimmung und kurze Betriebszeiten.

Woran erkennen Sie insektenfreundliche Außenleuchten?

Die Lichtfarbe ist nur ein Kriterium. Ob eine Außenleuchte insektenfreundlich ist, hängt auch von Abstrahlung, Gehäuse, Oberflächentemperatur und Steuerung ab.

Diese Kriterien helfen bei der Auswahl insektenfreundlicher Außenleuchten:

Kriterium Empfehlung Warum es wichtig ist
Lichtfarbe Höchstens 3.000 K, besser 2.700 K Weniger Blauanteil lockt weniger Insekten an.
UV-Anteil Möglichst kein UV-Licht UV-Licht ist für viele Insekten besonders gut sichtbar. Weiße LEDs geben in der Regel wenig UV-Licht ab, deutlich weniger als viele Entladungslampen. Wer alte Anlagen modernisiert, kann HQI und HQL durch LED ersetzen.
Abstrahlung Im montierten Zustand kein Licht oberhalb der Horizontalen, der Anteil im oberen Halbraum (ULR) liegt bei 0 % Licht nach oben erhellt den Himmel und ist weithin sichtbar. Der passende Abstrahlwinkel hält das Licht auf der Fläche.
Gehäuse Geschlossen und staubdicht, zum Beispiel IP65 oder IP66 In dicht geschlossene Leuchten können keine Insekten eindringen. Dicht bleibt das Gehäuse aber nur bei fachgerechter Montage und passenden Kabelverschraubungen.
Oberflächentemperatur Möglichst kühl. Häufig werden höchstens 60 °C genannt, niedrigere Werte sind besser. Heiße Oberflächen können Insekten verletzen. Eine geringe Wärmeentwicklung ist deshalb von Vorteil.
Steuerung Dimmbar, mit Zeitschaltung oder Bewegungsmelder Über die Dimmung und passende Schaltzeiten wirkt das Licht nur dann, wenn es gebraucht wird.

Wie planen Sie eine insektenfreundliche Außenbeleuchtung?

Die größte Wirkung entsteht in der Planung. Wer Lichtfarbe, Lichtmenge, Ausrichtung und Betriebszeiten von Anfang an berücksichtigt, erreicht eine sichere Beleuchtung mit deutlich weniger Auswirkungen auf Insekten und Umgebung.

In diesen Schritten planen Sie eine insektenfreundliche Außenbeleuchtung:

Schritt Maßnahme Umsetzung in der Praxis
1. Bedarf klären Nur beleuchten, was nötig ist Flächen, Zeiten und Helligkeit festlegen. Orientierung geben die DIN EN 12193 für Sportanlagen, die DIN EN 12464-2 für Arbeitsplätze im Freien und die DIN EN 13201 für Wege und Straßen.
2. Lichtfarbe wählen Warmweiß einsetzen Leuchten mit höchstens 3.000 K wählen, besser 2.700 K.
3. Licht lenken Nur nach unten abstrahlen Im montierten Zustand darf kein Licht oberhalb der Horizontalen austreten, also nicht in den oberen Halbraum. Denken Sie auch an helle Flächen mit hohem Reflexionsgrad, die Licht nach oben zurückwerfen. So vermeiden Sie Streulicht.
4. Optik anpassen Licht auf die Fläche bringen Für Wege und Parkflächen eignet sich eine asymmetrische Lichtverteilung. Bei Flutlicht zeigt die Lichtstärkeverteilung (LVK), ob bei der geplanten Neigung Licht in den oberen Halbraum gelangt.
5. Höhe festlegen Lichtpunkt niedrig halten Niedrigere Masthöhen wählen, sofern die geforderte Ausleuchtung erreicht wird und dafür nicht mehr Leuchten nötig sind.
6. Steuern Dimmen und automatisch schalten Ein Lichtmanagement mit Zeitschaltung, Teilnachtabschaltung oder Bewegungsmeldern reduziert das Licht, wenn es nicht gebraucht wird.
7. Umgebung schützen Rücksicht auf Natur und Nachbarn Licht von Gewässern, Hecken und Schutzgebieten weglenken und Lichtimmissionen an der Grundstücksgrenze begrenzen.

Welche gesetzlichen Vorgaben gelten für insektenfreundliche Beleuchtung?

Eine bundesweit unmittelbar geltende Regelung mit technischen Anforderungen gibt es mit § 41a BNatSchG noch nicht. Andere Vorschriften aus Naturschutz-, Immissionsschutz- und Baurecht können aber schon heute Anforderungen stellen. Einige Bundesländer haben zudem eigene Regeln erlassen, und Kommunen können örtliche Vorgaben festlegen. Auch Förderprogramme für LED Beleuchtung können je nach Fördermodul und Fassung der Richtlinie Anforderungen an Farbtemperatur, Lichtlenkung und Steuerung stellen. Der Überblick zeigt den Stand im September 2026.

Die wichtigsten Regelungen im Überblick:

Regelung Inhalt Bedeutung
§ 41a BNatSchG (Bund) Neue Beleuchtungen an Straßen, Wegen, Gebäuden und Grundstücken sind so anzubringen und zu betreiben, dass wild lebende Tiere und Pflanzen vor nachteiligen Lichtimmissionen geschützt sind. Die Regel ist beschlossen, tritt aber erst mit einer Rechtsverordnung in Kraft. Diese wurde bisher nicht erlassen.
§ 21 NatSchG (Baden-Württemberg) Eingriffe in die Insektenfauna durch künstliche Beleuchtung im Außenbereich sind zu vermeiden. Neue Beleuchtung an öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen muss als insektenfreundliche Straßenbeleuchtung ausgeführt werden. Bestehende Beleuchtung an öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen ist bis 2030 umzurüsten. Fassaden dürfen von April bis September gar nicht und von Oktober bis März zwischen 22 und 6 Uhr nicht beleuchtet werden. Ausnahmen gelten, wenn die Beleuchtung aus Gründen der öffentlichen Sicherheit oder der Betriebssicherheit erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben ist. Zudem kann die Behörde aus wichtigem Grund eine Ausnahme zulassen. Das Fassadenverbot betrifft alle Gebäude, die Umrüstpflicht bis 2030 nur die bestehende Beleuchtung an öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen.
Art. 11a BayNatSchG und Art. 9 BayImSchG (Bayern) Eingriffe in die Insektenfauna durch Beleuchtung im Außenbereich sind zu vermeiden, Himmelsstrahler sind unzulässig. Fassaden von Gebäuden der öffentlichen Hand dürfen nach 23 Uhr nicht beleuchtet werden. Im Außenbereich nach § 35 BauGB, also in der Regel auf unbebauten Flächen außerhalb von Ortschaften, sind beleuchtete Werbeanlagen grundsätzlich verboten. Die Gemeinden können für Gaststätten und Gewerbebetriebe Ausnahmen bis 23 Uhr zulassen. Relevant für Kommunen, Gewerbe und Sportanlagen in Bayern.
Förderprogramme Je nach Fördermodul und Fassung der Richtlinie können Anforderungen an Farbtemperatur, Lichtlenkung und Steuerung gelten, zum Beispiel bei der Kommunalrichtlinie des Bundes. Maßgeblich sind die Bedingungen zum Zeitpunkt der Antragstellung.
Bebauungspläne und Genehmigungen Kommunen und Behörden können Vorgaben zu Lichtfarbe, Abstrahlung und Betriebszeiten festlegen. Prüfen Sie vor der Planung die örtlichen Vorgaben.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Für die LED Fassadenbeleuchtung gelten in einigen Bundesländern zeitliche Einschränkungen.


Welche Fehler sollten Sie bei insektenfreundlicher Beleuchtung vermeiden?

Viele Außenanlagen sind heller, kälter und länger eingeschaltet als nötig. Schon kleine Änderungen machen einen großen Unterschied für Insekten und senken zugleich die Stromkosten.

Diese Fehler treten bei Außenbeleuchtung besonders häufig auf:

Fehler Folge Besser
Kaltweißes Licht im Außenbereich Starke Anziehung auf Insekten Warmweiß mit 2.700 K oder höchstens 3.000 K
Strahler nach oben geneigt Licht gelangt in den Himmel und in die Umgebung So ausrichten, dass im montierten Zustand kein Licht oberhalb der Horizontalen austritt
Zu hohe Beleuchtungsstärke Unnötige Helligkeit und ein höherer Stromverbrauch Beleuchtungsstärke an die Nutzung anpassen
Dauerlicht die ganze Nacht Lange Wirkung auf Insekten Zeitschaltung, Bewegungsmelder oder Dimmung einsetzen
Offene Leuchten Insekten dringen ein und verenden Geschlossene Leuchten mit hoher Schutzart wählen
Blendende Leuchten Unangenehm für Menschen und Tiere Auf einen passenden Abschirmwinkel und guten Blendschutz achten

Welche Außenbeleuchtung ist insektenfreundlich?

Insektenfreundlich ist eine Außenbeleuchtung dann, wenn Lichtfarbe, Lichtlenkung und Betriebszeiten zur jeweiligen Fläche passen. Eine pauschal richtige Leuchte gibt es dabei nicht: Ein Sportplatz braucht viel Licht auf einer großen Fläche, ein Hauseingang nur wenig Licht für kurze Zeit. Welche insektenfreundliche LED Beleuchtung sinnvoll ist, hängt deshalb vor allem von der Nutzung ab. Für eine insektenfreundliche Parkplatzbeleuchtung kommt es zum Beispiel auf andere Punkte an als für einen Innenhof.

So finden Sie die passende Lösung für Ihren Einsatzbereich:

Einsatzbereich Geeignete Beleuchtung Worauf Sie achten sollten
Sportplätze und große Außenflächen Dimmbare Flutlichtlösungen mit 2.700 K Licht nur auf die Spielfläche richten und nicht nach oben abstrahlen. Die Helligkeit per Dimmung an Training und Spielbetrieb anpassen und nach Nutzungsende abschalten.
Parkplätze und Betriebsgelände Flutlicht oder Straßenleuchten am Mast mit warmweißer Lichtfarbe Licht gezielt auf Fahrwege, Stellflächen und Arbeitsbereiche lenken. In den späten Nachtstunden dimmen und über eine Zeitsteuerung nur bei Bedarf voll einschalten.
Eingänge, Wege, Innenhöfe Kompakte Außenstrahler mit 2.700 K Licht nach unten auf den Weg richten und keine Bäume, Hecken oder Fassaden mit anstrahlen. Mit Bewegungsmelder oder Zeitschaltung nur bei Bedarf einschalten.
Größere oder unklare Projekte Kostenfreie Lichtplanung Anzahl, Position, Ausrichtung und Beleuchtungsstärke vorab berechnen lassen, damit nicht mehr Licht installiert wird als nötig.

Unabhängig vom Einsatzbereich gilt: Je weniger Licht außerhalb der genutzten Fläche und außerhalb der Nutzungszeiten ankommt, desto weniger Insekten werden angelockt. Wenn wir unsere Leuchten als insektenfreundlicher bezeichnen, ist der Vergleich mit neutralweißen oder kaltweißen Leuchten unter sonst gleichen Bedingungen gemeint.


Insektenfreundlicheres Flutlicht für Sportanlagen und große Außenflächen

Für große Außenflächen eignen sich unsere dimmbaren LED Flutlichtstrahler mit warmweißen 2.700 K. Über die Dimmung passen Sie die Lichtleistung an Nutzung und Uhrzeit an, zum Beispiel an Training, Spielbetrieb oder ruhige Nachtstunden.

Typische Einsatzbereiche sind Sportanlagen, zum Beispiel die LED Tennisplatzbeleuchtung, LED Fußballplatzbeleuchtung, LED Padelplatzbeleuchtung und LED Reitplatzbeleuchtung, sowie Industrie und Gewerbe, etwa die LED Parkplatzbeleuchtung und LED Betriebsgeländebeleuchtung. So gelingt eine insektenfreundliche Sportplatzbeleuchtung ebenso wie eine schonende Beleuchtung großer Betriebsflächen. Alle Modelle sind nach IP66 geschützt, mit Premium-Markenkomponenten ausgestattet und kommen mit 5 Jahren Garantie.


Insektenfreundlichere Außenstrahler für Eingänge, Wege und kleinere Flächen

Für kleinere Flächen eignen sich unsere kompakten LED Strahler bis 50W mit 2.700 K. Das warmweiße Licht wirkt gemütlich und einladend. Die Strahler sind mit weißem oder schwarzem Gehäuse erhältlich.

Typische Einsatzbereiche sind Wohn- und Geschäftsgebäude, zum Beispiel Eingänge, Wege, Einfahrten und Carports, sowie Gastronomie und Hotellerie mit Terrassen und Innenhöfen. Die Strahler sind nach IP65 staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt. So montiert, dass kein Licht oberhalb der Horizontalen austritt, und mit Bewegungsmelder oder Zeitschaltung kombiniert, wird die Beleuchtung energieeffizienter und insektenschonender.


Kostenfreie Lichtplanung für Ihre insektenfreundliche Außenbeleuchtung

Eine insektenfreundliche Außenbeleuchtung sollte auf Fläche, Nutzung, Lichtfarbe, Masthöhe, Betriebszeiten und die erforderliche Beleuchtungsstärke abgestimmt sein. Wir erstellen für Sie ein individuelles Lichtkonzept für Sportanlagen, Parkplätze, Gewerbe und Betriebsgelände sowie weitere Außenbereiche, damit Ausleuchtung, Lichtlenkung, Insektenschutz und Wirtschaftlichkeit optimal aufeinander abgestimmt sind.

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Häufige Fragen zu insektenfreundlicher Beleuchtung

In der Regel ja. Warmweißes Licht mit höchstens 3.000 K enthält meist deutlich weniger Blauanteil als neutralweißes oder kaltweißes Licht und lockt dadurch weniger Insekten an. Insektenfreundlich wird die Beleuchtung aber erst, wenn auch Abstrahlung, Helligkeit und Betriebszeiten passen.

3.000 K ist ein häufig verwendeter Planungsrichtwert für insektenfreundliche Außenbeleuchtung. Lichtfarben darunter, zum Beispiel 2.700 K, enthalten bei vergleichbarer LED Technik meist noch weniger Blauanteil.

2.700 K ist bei vergleichbarer LED Technik meist insektenschonender als 3.000 K oder 4.000 K, aber nicht wirkungsfrei. Richtig ausgerichtet, gedimmt und nur bei Bedarf eingeschaltet, eignet sich diese Lichtfarbe gut für insektenfreundliche Außenbeleuchtung.

Amber und PC Amber mit etwa 1.800 bis 2.200 K enthalten sehr wenig kurzwelliges Licht und locken in der Regel noch weniger Insekten an als 2.700 K. Wirkungsfrei ist aber auch Amber nicht. Weil Farben schlechter erkennbar sind, eignet sich Amber vor allem für sensible Standorte, für Arbeits-, Gewerbe- und Sportflächen sind 2.700 K meist der bessere Kompromiss.

Ja, aber weniger als viele ältere Lampen, weil weiße LEDs in der Regel kaum UV-Licht abgeben. Wie stark LED Licht wirkt, hängt vor allem von Lichtfarbe, Helligkeit, Abstrahlung und Betriebsdauer ab.

Vor allem nachtaktive Insekten wie Nachtfalter, Käfer, Mücken, Köcherfliegen und Eintagsfliegen. In der Nähe von Gewässern, Hecken und Grünflächen ist die Wirkung besonders groß, weil dort viele dieser Arten leben.

Ja. Mit Bewegungsmeldern brennt das Licht nur, wenn jemand die Fläche nutzt. Das verkürzt die Zeit, in der Insekten angelockt werden, und senkt den Stromverbrauch. Für regelmäßig genutzte Flächen eignen sich Zeitschaltung und Dimmung.

Mit warmweißen, dimmbaren LED Leuchten, einer Montage, bei der kein Licht oberhalb der Horizontalen austritt, und einer Abschaltung direkt nach Training oder Spielbetrieb. Die geforderte Beleuchtungsklasse nach DIN EN 12193 wird dabei in der Planung berücksichtigt.

Bundesweit ist § 41a BNatSchG beschlossen, tritt aber erst mit einer Rechtsverordnung in Kraft. In Baden-Württemberg und Bayern gelten bereits Landesregeln, etwa zur Straßenbeleuchtung, zu Fassaden und zu Himmelsstrahlern. Zusätzlich können Kommunen und Förderprogramme Vorgaben machen.


Weiterführende Inhalte zu insektenfreundlicher Beleuchtung

Insektenfreundliche Außenbeleuchtung planen und umsetzen

Eine insektenfreundliche Beleuchtung entsteht aus dem Zusammenspiel von Lichtfarbe, Lichtlenkung und bedarfsgerechtem Betrieb. Wer bestehende Anlagen auf warmweiße LED Technik umrüstet, spart Energie und schont die Umgebung. Wann sich die Umrüstung rechnet, zeigt unser Amortisationsrechner.

Als Hersteller professioneller LED Beleuchtung setzen wir auf geprüfte Qualität und Premium-Markenkomponenten. Mehr über unsere Arbeitsweise und unseren Qualitätsanspruch erfahren Sie auf der Seite über August Müller Lichttechnik.

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